Einfaches. 2199
Soll aber die Kugelabweichung ein Kleinstes seyn, so hatman A = 1 zu setzen oder es ist für diesen Fall1 P . <T ,1 p , (T
7 = —I-und — == — + —.
t a cc g a a
Da aber bei einer einzigen Linie a = p und « = oo ist, sogeben die letzten Gleichungen
P 141,93
f:
0,191
p
1,027
m
,4j92
m
Zoll und
= Zoll.
Dadurch werden demnach die beiden Halbmesser der Linsebestimmt. Um noch die Helligkeit des durch diese Linse be-trachteten Objectes zu bestimmen , so kann man' wegen derhier vorauszusetzenden Kleinheit der Linse den Durchmesserdes in das Auge tretenden Strahlencylinders gleich dein Durch-messer der Linse selbst setzen, so dafs also x' = x wird, unddann ist das Mafs der Helligkeit gleich K = 20x.
0,3472
K =
Für gleichseitige Linsen war x =
6,94
also auch
wofür man nach dem Vorhergehenden eigent-lich das Quadrat dieses Ausdruckes zu setzen hat, so dafs
K s
48,16 .
ist. Ist daher die Vergröfserung der Linse auch
nur gleich der Zahl 7, so ist K 2 schon nahe gleich der Ein-heit oder die optische Klarheit ist der natürlichen des freienAuges gleich. Für stärkere Vergröfserungen nimmt die opti-sche Klarheit immer mehr ab, und darin besteht auch einerder wesentlichsten Nachtheile der einfachen Mikroskope, sieleiden alle an Mangel der Beleuchtung und man mufs ihnendaher durch von Seitenspiegeln rellectirtes Licht nachzuhelfensuchen, wie bekannt.
Folgende kleine Tafel giebt die Brennweite p, die Halb-messer f, g, die halbe Oeffnung x in Pariser Zollen ausge-drückt und die Helligkeit oder die Gröfse K = 20 x für eineLinse, bei welcher die Kugelabweichung ein Kleinstes oderk = 1 ist.