Man a I.
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Mona t.
Mensis; Mois; Month.
Die Zeit, während welcher der Mond einen Umlauf umden Himmel oder um die Erde zu vollenden scheint. Da ernahe in derselben Zeit auch den periodischen Wechsel seinerLichterscheinungen (seines Ab- und Zunehmens) vollendet, soist der Monat ohne Zweifel schon in den frühesten Jahrhun-derten als ein Zeitmafs gebraucht worden. ln der That, soverschieden und selbst sonderbar bei manchen Völkern der al-ten und neuen Zeilen die Eintheilungen ihrer Tage ausgefal-len sind, so findet man doch zwei derselben beinahe überallwieder, die JVoche von sieben und den Monat von nahe*dreifsig Tagen, besonders aber die Woche, die sich, seit demgrauesten Alterthume, durch alle Zeiten und Völker unddurch alle Verwirrungen unserer Chronologie unverrückt undungestört durchschlingt. Nur einmal in unsern Tagen wurdeder Versuch gemacht, dieses alte Monument durch ein mo-dernes, die Ddcade von zehn Tagen, zu ersetzen, aber derVersuch mifslang, gleich so vielen andern, die aus dersel-ben , oft sehr unreinen Quelle hervorgegangen sind.
Wenn man aber den Umlauf des Monds, also den ei-gentlichen Begriff des Worts ,, Monat“ genaber betrachtet, sofindet man bald mehrere verschiedene Arten dieses Umlaufs,also auch mehrere Gattungen von Monaten.
Der wahre Umlauf des Monds um die Erde ist die Zeit,in welcher er wieder zu demselben Fixsterne oder vielmehr inwelcher er wieder zu demselben Puncte des Himmels zurück-kehrt. In dieser Zeit hat nämlich der Mond in der Thatvolle 360 Grade oder einen ganzen Kreis am Himmel zu-rückgelegt und man nennt diese Zeit den siderischen Monat.Er beträgt nach den neuesten Bestimmungen 27,321661 Tageoder 27 T 7'‘43' n' ,5104, wo die hier und in der Folge ge-meinten Tage immer die sogenannten mittleren Sonnentage 1
I S. Art. Sonnenzeit. Bd. VIII. S. 902. n. Sonnenjahr. £bend.S. 869.