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Mond.
nie daselbst gesehn hat. Nach ihm ist der Mond keineswegsein so ganz trockener, kreideartiger Körper, wie man ihn zuseinem Verdrusse so oft zu nennen pflegte. Das, was wirin der Topographie des Mondes Meere zu nennen pflegen,das Mare Crisium , das Mare Foecunditatis u. s. w. sind,seinen Beobachtungen zufolge, gewifs keine Meere, aber siemögen es in der Vorzeit gewesen seyn. Die Circelien oderkleinen kreisförmigen Aushöhlungen, die man so häuflg aufdem Boden dieser sogenannten Meere antrifft und die oft be-trächtlich tief unter die äufsere Fläche dieses Bodens sichherabsenken, sind selbst in ihren tiefsten Stellen noch immerganz trocken, wie man deutlich zu der Zeit sehn soll, wodie Sonne ihr Inneres beleuchtet. An andern Stellen seinesWerkes neigt er sich wieder mehr zu der Meinung hin, dafsalles Wasser auf dem Monde gänzlich fehle. Er finde, sagter, nirgends eine nur etwas bedeutende Fläche, die vollkom-men eben wäre. Was zuweilen ganz eben erscheint, siehtman zu andern Zeiten oft wieder mit kleinen Löchern oderHügeln , mit Bergadern u. dgl. bedeckt, was wenigstens dannder Fall ist, wenn die zu untersuchende Stelle der Licht-grenze sehr nahe kommt, wo dann die kleinen Erhabenheitenund Vertiefungen durch ihre Schatten deutlich hervortreten,die sie bei dem sehr niedrigen Stande der Sonne zu dieserZeit hinter sich werfen. Auf jeden Fall, schliefst er, ist dasWasser, wenn es überhaupt auf dem Monde existirt, nur insehr geringer Menge vorhanden und wahrscheinlich auch voneiner viel geringem Dichtigkeit, als unser irdisches Wasser.Selbst unter der äufsersten Rinde des Mondes, meint er, wirdman nicht viel von dieser Flüssigkeit voraussetzen dürfen, daauch die so häuhgen und tiefen Gruben des Monds keine Spurdesselben an ihrem Boden zeigen , während man bei uns aufden meisten Stellen schon in einer geringen Tiefe oft vielWasser findet, wie man an unsern Brunnen und Bergwerkensieht. Ghuithüiseit findet zwar überall auf dem Monde An-zeigen hoher Meere aus der Urzeit, die aber alle bis auf dieletzten Spuren verschwunden sind. Auch sah derselbe selbstin den tiefsten Aushöhlungen, deren der Mond doch so vielehat, keine Spur von stehenden Gewässern, obgleich in ihnenneblige Bildungen nicht selten sind, die aber auch nach ihmeine Art Rauch seyn können. Doch fand er in geringem Tiefen,