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Siebenter Band. N - R.
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N a tr ium.

salze sind: Salpetersaures Natron, Rhomboidal - Salpeter.Wasserfreie stumpfe llhomboeder, mit Kohle viel schwacherverpuffend, als salpetersaures Kali, und deshalb nicht zur Schiefs-pulverbereitung geeignet, in 3 kaltem Wasser löslich.

Schwefelsaures Natron, Glaubersalz. Es schiefst aus derwässerigen Lösung in der Hitze ohne Wasser an , in der Kältein Verbindung mit viel Wasser in großen, wasserhellen, gera-den rhomboidischen Säulen , von bitterlich salzigem Geschmack,in gelinder Wäime schmelzend, an der Luft schnell verwit-ternd. Das Salz zeigt eine auffallende Verschiedenheit hin-sichtlich seiner Löslichkeit in Wasser, je nach der Temperatur,da es bei 0° C. 8 Theile Wasser zur Auflösung braucht, bei33° aber |tel und bei 50° nur 4£tel; eine bei 33° gesättigte Lö-sung setzt daher beim Erkalten gewässerte, beim Erhitzen was-serfreie Krystalle ab.

Das einfach-phosphorsaure Natron schiefst in schiefenrhombischen Säulen an, welche schnell verwittern , bei gelin-der Wärme in ihrem Krystallwasser schnell schmelzen undsich in 4 kaltem Wasser lösen. Das doppelt -phosphorsaureNatron liefert in der Glühhitze ein durchsichtiges Glas.

Das boraxsaure Natron Borax (im rohen Zustande Tinlcat)schiefst aus der wässerigen Lösung in der Kälte in der gewöhn-lichen Gestalt schiefer rectangulärer Säulen , dagegen in gelin-der Wärme in Oktaedern an , die nur halb so viel Krystallwas-ser enthalten. Die gewöhnlichen Krystalle verwittern an derLuft oberflächlich, verwandeln sich beim Erhitzen zuerst unterSchmelzung und Entwicklung des Wassers in eine schwammigeMasse, den gebrannten Borax , dann in der Glühhitze in einezähe, durchsichtige, beim Erkalten erstarrende Masse, das Bo-raxglas. Da dieses beim Schmelzen verschiedene Metalloxydeund andere Körper auflöst und dadurch Aenderungen in Farbeund Durchsichtigkeit erleidet, so dient der Borax, um vor demLöthrohre die Natur dieser Stoffe zu erkennen.

Das einfach - kohlensaure Natron wird in sehr unreinemZustande durch Einäschern von Strand - und See - Gewächsenals natürliche Soda und durch Glühen von schwefelsaurem Na-tron mit kohlensaurem Kalk und Kohle als künstliche Soda er-halten. Das reine Salz schiefst gewöhnlich in mit 2 Flächenzugeschärften schiefen rhombischen Säulen an , von alkalischerlleaction , leicht in Wasser löslich, wegen ihres grofsen Was-