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Siebenter Band. N - R.
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Höhe desselben.

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selben allmälig sich erhöben und in ungleichen Zeiten verschie-dene Räume durchlaufen sahen , einmal mit solcher Schnelli"-keit, dafs er während 15 Minuten 20 Grade zuriicklegte. Aufjeden Fall geht also aus diesen Thatsachen hervor, dafs dieNordlichtbögen keineswegs einen sicheren Anhaltpunct zurMessung ihrer Höhen darbieten, weswegen auch Musschex-mtOEK 1 dieselbe als <?anz unstatthaft verwirft.

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Obgleich also aus diesen und anderweitig leicht sich erge-benden Gründen von den Messungen der Höhen der Nordlichterkeine bedeutenden Resultate zu erwarten sind, so möge die Auf-gabe selbst hier doch kurz erörtert werden. Allgemein undtheoretisch betrachtet begreift dieselbe mehrere Fälle in sich,welche jedoch insgesammt auf folgende zwei Ilauptclassen zu-rückkomnren, dafs nämlich der zu messende Rogen beiden Be-obachtern entweder nach der nämlichen oder nach entgegenge-setzten Seiten liest. Die Fälle der ersteren Classe kommen beiweitem am häufigsten vor und zerfallen wieder in zwei Arten,nämlich dafs beide Beobachtungsorte unter demselben oder un-ter verschiedenen Meridianen liegen, und es kann dieser Me-ridian zwar ohne sehr bedeutende Unterschiede der astronomi-sche seyn , besser aber ist es auf jeden Fall, den magnetischenzu wählen , weil die Nordlichtbögen auf diesem meistens loth-recht stehen. Am einfachsten ist ilie Aufgabe, wenn beide Be-obachtungsorte an der nämlichen Seite des Nordlichtbogens undauf demselben Meridiane liegen, weil dann die Chorde deszwischenliesenden Bodens der Erde, die man liir diesen Fallfüglich als Kugel betrachten darf, die Basis eines geradlinigenDreiecks giebt, worin aufser dieser die beiden ihr anliegendenWinkel bekannt sind, mithin der parallaktische Winkel sich vonselbst ergiebt und die Auflösung ganz elementar wird. Lie-fen aber beide Beobachtunasorte nicht unter dem nämlichenMeridiane, so bleibt die Aufgabe auflöslich, wenn die Richtungdes Lichtbogens als bekannt und seine Erhebung über der Erdeals überall gleichinäfsig angenommen werden ; im entgegenge-setzten F’alle wird sie unmöglich. Für die zweite Hauptclassevon Phänomenen, nämlich wenn beide Beobachtungsorte anentgegengesetzten Seiten des Lichtbogens liegen, findet ganz dasNämliche statt.

1 Iutroduct. fi. 2502.