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Nordlicht.
Unzulässigkeit dieser Hypothese darzuthun, die Le Mos nie r 1zuerst aufgestellt zu haben scheint, indem er zu finden meinte,dafs der Rogen der stärksten magnetischen Abweichung mit dergrüfsten Zahl der Nordlichter Zusammenfalle. Die oben mit-getheilte Uebersicht der seit einer langen Reihe von Jahren be-obachteten Nordlichter zeigt jedoch deutlich , dafs von der Zeitan , als die westliche Abweichung der Magnetnadel an den Or-ten, welche etwa unter den Meridian von Paris fallen, => 0war, also ungefähr seit 1§60 bis auf den Anfang dieses Jahr-hunderts , als sie ihr Maximum erreicht hatte, di« Menge derNordlichter sehr wechselte und mehrere Perioden des zahlrei-chen Erscheinens und der gänzlichen Abwesenheit durchlief; jaes fällt vielmehr das Maximum der westlichen Abweichung mit
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derjenigen Periode zusammen , in welcher die Nordlichter fastgänzlich fehlten. Es läfst sich daher diese Frage als völlig ent-schieden betrachten,
C. Hypothesen zu dessen Erklärung.
ln den ältesten Zeiten wurde das Nordlicht aus verschie-denartigen Dünsten erklärt, die von der Erde ausgestofsen sichin hohem Regionen ansammeln und dort entzündet werden soll-ten. Diese Erklärung, welche sicher aus den frühesten Zeitenabstammt, als man die meisten Meteore aus solchen schwefeli-gen oder alkalischen Dünsten ableitete, hat sich unter ver-schiedenen Modificationen bis in die Mitte des vorigen Jahrhun-derts fortgepllanzt und wurde so allgemein angenommen, dafses kaum der Mühe werth ist, einzelne Gewährsmänner dieserherrschenden Ansicht namhaft zu machen. Le Monnier 2 un-ter andern glaubte, diese Dünste stiegen zu einer erstaunlichenHöhe, F. C. Maier 3 4 meinte, sie trennten sich.nach Sonnen-untergang von den wässerigen und könnten dann erst in lirandgerathen; nach Frobesius * bestehn sie aus höchst fei-nen, mit Eisstückchen gemengten Theilchen, und auch Mus-
1 Vergl. Astronomie- Bd. I. S. 116 ff.
2 Institutions astronomiques. Par. 1746. 4.
3 Commentarii Soc. Petrop. T. I. p. 364.
4 Nova et autiqua luininis atque aurorae borealii »pectacula.Heimst. 1733. 4.