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Optik.
strahlen darstellen, welche durch eine sehr enge Oeffhung ein-fallen , auch die Lehre vom Sehewinkel gehören hierher. Daalle diese Gegenstände im Artikel Licht erwähnt worden sind undunter den Artikeln Schatten , Sehewinkel, Gröfse, scheinbare,Gesicht, Gesichtstäuschungen noch mehr davon vorkommt, sogehört hierher nichts weiter als einige literärische Nachwei-sunjien.
Aus dem Alterthume ist unter dem Namen desEucLiDES einWerk über die Optik auf unsre Zeiten gekommen, EvxXiidov 1 Onn-YM, welches in 61 Theoremen meistens Sätze über scheinbare Grö-fse »leicher und ungleicher Linien bei bestimmter Stellung desAuges abhandelt. Des I’tolemaeus Optik scheint wenig Brauch-bares aus der eigentlichen Optik im engern Sinne enthalten zuhaben. Der arabische Mathematiker Aliiazes im zwölften Jahr-hunderte, von dem man sonst glaubte, er habe vieles aus Pto-lemaeus geschöpft, scheint, nach Delambke’s Urtheil, die Optikdes Ptolemaeus vielleicht gar nicht gekannt zu haben, erbatsich aber um die Optik bedeutende Verdienste erworben. Vi-tellio schöpfte aus ihm und schrieb eine für seine Zeiten brauch-bare Optik. Die Bücher Alhazen’s und Vitelho’s über dieOptik hat Risnek in seinem Opticae Thesaurus (Basil. 1572)herausfieoeben.
Von Schriftstellern der frühem Zeit führe ich aus Gehleknoch folgende an, die unter dem Titel, Perspective, optischeGegenstände abhandeln. Peckham Perspecliva communis, (ed.Haktmanni. hiorimb. 1542. 4.) Rog. Baconis perspectiva.(ed. CuiuuACHir. Francof. 1614. 4.) Einige Nachrichten überdiese frühem Bemühungen in der Optik, die für uns fast ohneallen Werth sind, giebt Piuestley in seiner Geschichte derOptik, erste Periode, und KlCüel in den Zusätzen dazu.
Aus der etwas spätem Zeit besitzen wir in des MaukolycusTheoremata de lumine et umbra ad perspectivamct radiorumin-cidentiam facientia (Venet. 1575* 4.) und Pokta’s Magia nalu-ralis (Neap. 155S. fol.) und de refractione, optices parle (Neap.1593. 4.), ferner des Aguilonius Opticorum libri sex (Ant-verp. 1613. fol.) einige Beiträge zur Vervollkommnung der op-tischen Kenntnisse. Maukolycus erklärte richtig die Entste-hung des runden Sonnenbildes, das selbst, wenn die Sonnen-strahlen durch ein eckiges Loch eindringen, sich zeigt; Pokta
beschrieb die Camera obscura, die er schon durch Anwendung
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