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Siebenter Band. N - R.
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Reduction des physischen.

sultate genau seyen, was sich dadurch ergeben mufste, dafs erdas nämliche Pendel mit Wegschaffung des Luftwiderstandesunter ganz gleichen Bedingungen in kleinern und gröfsern Bö-nen schwinaen liefs. Hierzu benutzte er den nachher weiter zuo o

erwähnenden Apparat für Pendelschwingungen im Vacuum undliefs ein Kater’sches unveränderliches Pendel zuerst durch Bögenvon 1°,32 bis 0°,73; dann von 0°,7 bis 0°,42; dann von 0°,42bis 0°,19 in zwei Versuchsreihen schwingen, wobei die Längejedes Grades 0,833 engl. Zolle betrug. Bei einer folgendenlleihe von Versuchen war die Gröfse der durchlaufenen Bögen1°,46 bis 0°,80; dann von 0°,S0 bis 0°,4I; dann von 0°,4l bis0°,18; bei noch einer folgenden betrug dieselbe von 1°,32 bis0°,89; dann von 1°,44 bis 0°,84; dann von ()°,37 bis 0°,26;endlich von 0°,26 bis 0°,16; bei allen war das gröfsere Gewichtoben. Im Mittel aus allen Versuchen ergab sich, dafs die For-mel mit 1,4 multiplicirt werden müsse, wenn die gröfsern Bö-gen auf kleinste richtig reducirt werden sollten. Mehrere Ver-suchsreihen mit Schwingungen durch Bögen von ungleicherGröfse, wobei das grofse Gewicht unten hing, gaben das Re-sultat, dals ein constanter Factor = 1,13 erforderlich sey; ausmehrern andern folgte jedoch, dafs es gar keiner Multiplicationmit einem constanten Factor bedürfe, und dieses Ergebnifsschien am richtigsten zu seyn, weil bei den letzten Versucheneine Uhr von mehr unveränderlichem Gange angewandt war.

b) Correction wegen der Temperatur.

Die Wärme dehnt alle Körper aus, und da man bei Pen-delbeobachtungen in der Regel die Temperatur nicht nach Will-kür reguliren kann, so mufs es sich hiernach ereignen, dafsdas beobachtete Pendel während der Dauer seiner Schwingun-gen durch den Einflufs der Wärme länger oder kürzer war, alszur Zeit seiner Messung auf dem zur Norm dienenden Mafs-stabe, beide können aber auch während ihrer Vergleichung län-ger oder kürzer seyn, als bei einer einmal angenommenenNormaltemperatur. Es ist indefs sehr leicht, die hierfür erfor-derliche Correction zu linden , wenn nur die Gröfse der Aus-dehnung der gebrauchten Substanzen durchWärme mit hinläng-licher Genauigkeit als bekannt vorausgesetzt werden kann 1 . Es

1 Die Resultate der bisherigen Bemühungen findet manBd.I. S.559.