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Pendel.
engl. Zolle , welches eine Abplattung = giebt. Durch Re-duction dieser Werthe auf par. Linien erhält man aus den obern439,40000 und y=2,15945 par. Lin., aus den untern 439,3908und y = 2,16788 par. Linien; durch Reduction auf metrischesMafs aber erhält man aus der ersten Bestimmung L = 991,2193und y = 4,87141 , aus der zweiten aber L = 991,2120 undy = 4,89041 Millimeter.
I vory 1 findet aus den gemessenen Pendellängen eine hier-von etwas abweichende Gröfse, nämlich die Länge des Secun-denpendels unter dem Aequator = 39,01335 und y = 0,2056engl. Zolle. GaebrAith 2 3 hält sich hauptsächlich an die Mes-sungen von Kater, und Biot , berücksichtigt jedoch auch dieübrigen und findet hiernach die Länge des einfachen Secun-denpendels unter dem Aequator = 39,011654 und y = 0,209068engl. Zolle. Francoeur* nimmt eine Abplattung von anund findet aus den gemessenen Pendellängen die des einfa-chen Secundenpendels unter dem Aequator = 990,9262 undy = 5,152813 Millimeter, welche Giöfse ich deswegen nichtreducire, weil sie zu sehr von spätem genauen Bestimmungenabweicht. Ueberhaupt stehn die altern Messungen den neuestenso weit nach, dafs die Mittheilung der daraus entnommenenGröfsen gegenwärtig nur noch historisches Interesse haben kann.Die wichtigste unter den altern Bestimmungen ist die vonKraft 4 , welcher vorzüglich die Messungen der französischen Akademiker unter niedern und der Petersburger Akademiker un-ter höhern Breiten verglich, hiernach die Pendellänge unterdem Aequator = 439,178 und y = 2,321 par. Lin. fand undmit Benutzung dieser Gröfsen die Pendellängen nach der ange-gebenen Formel vom Aequator bis zu den Polen berechnete,die mit den Messungen sehr nahe übereinstimmten. Schon1731 mafs Camfbel 5 die Pendellänge auf Jamaica und zu Lon-don und bestimmte hiernach die unter dem Aequator = 39,00engl. Zolle und y = 0,206 engl. Z. Wenig abweichend hier-
1 Phil. Mag. and Ann. 1828. T. III. pi 165.
2 Phil. Mag. LXIV. 163. LXV. 12.
3 Nouveau Bullet, des Sciences par la Soc. phil. 1825. Sept.p. 129.
4 Comm. Pet. T. VIII. p. 238.
5 Phil. Trans. Nr. 432.