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Siebenter Band. N - R.
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Pendel.

auf welche das Gewicht p gestellt wird, und diese sind so ab-gemessen, dafs sie zugleich die Menge der Schwingungen desPendels in einer Minute angeben , wobei sich von selbst ver-steht, dafs von diesen die gröfsern, die mit 1()0 anfangen, un-ten stehn und die kleinern, die mit 30 endigen, am obernTheile der Stange. Ist dann irgend eine Composition auf diehiernach übliche Weise bezeichnet, z. B. p = 36 Mälz, oderP= 60 Mälz, oder P = 70 Mälz., so heifst dieses, das rich-tige Tempo findet dann statt, wenn die im bezeichneten Ton-stücke vorkommenden Noten von dem ihnen eigenen Wertheso lange gehalten werden, als eine Schwingung des Pendelsdauert, bei welcher das Bleigewicht auf die angegebene Zahlgestellt ist *.

Dafs hierdqjch ein absolut genaues Taktmafs angegebenwerde, welches allerdings von grofser Wichtigkeit für den rich-tigen Vortrag der Musikstücke ist, unterliegt keinem Zweifel.Es versteht sich dabei von selbst, dafs beide Instrumente, dasdes Künstlers und des Componisten , gleichmäfsig eingerichtetsind , was sich jedoch bei jedem einzelnen leicht durch Ver-gleichung mit einer richtigen Uhr und Zählung der auf eineMinute gehörenden Schwingungen ausmitteln läfst. Allerdingswird die hölzerne Stange dem Einflüsse der Feuchtigkeit ausge-setzt sevn und deswegen keine absolut scharfe Messung gestat-ten , allein sie bleibt für ihren Zweck immer noch hinlänglichgenau, und wollte man einige Erhöhung des Preises nichtscheuen , so könnte man eine metallne Stange wählen und dieseauf einer Messerschneide schwingen lassen. Immerhin behältdie Maschine durch den grofsen Umfang der gemessenen Zeit-tbeile , die sich leicht von halben Minuten bis etwa zu DrittelSecunden vermehren liefsen, bei einer Höhe von nicht völlig

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2 par. F. einen entschiedenen Vorzug.

Wohlfeiler dagegen und leichter selbst nur für Kunstlieb-haber in einzelnen Fällen herstellbar ist Gottfried Weber’s 1 2pendelartiger Taktmesser , welcher zu gröfserer Bequemlichkeitmit dem Metronom correspondirt, so dafs gleiche Bestimmun-

1 Leipz. musilcal. Zeitung 1813. Nr. 27 u. 48. S. 441. 1814. Nr.27 u. 41. 1815. Nr. 5. Allg. AnZ. d. Deutschen 1814. Nr. 74 u. 101.

2 Allgemeine Musiklehre zum Selbstunterricht für Lehrer undLernende u. ». \v. 1831. 8. S. XC. Leipziger musik. Zeit. n. a. O.