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saure und iv asser, wird nur sehr wenig von Wasser verschlucktund geht, dem Ammoniak analog, mit Hydriodsäure, Hydro-bromsäure und einigen Chlor - und Brom -Metallen feste Ver-bindungen ein.
Das schwieriger entzündliche Phosphorwasserstoffgas ent-halt auf 16 Phosphor sowohl nach Dumas als nach H. Rose 1£Wasserstoff (sofern nach Letzterm beide Gase, abweichenderEigenschaften ungeachtet, nach demselben Verhältnisse zusam-mengesetzt sind, analog der gewöhnlichen und der Glüh-Phos-phorsäure). Es entwickelt sich beim Erhitzen des Hydrats derunterphosphorigen Säure und entzündet sich in Berührung mitLuft und Sauerstoffgas blofsin der Hitze, aufser wenn man denLuftdruck vermindert, so dafs, wenn man dieses Gas in einermit Quecksilber gefüllten, geneigten Röhre mit Sauerstoffgasmen<jt und dann die Röhre aufrecht stellt, mit dem hierdurchverminderten Luftdrucke Entzündung und meist Zerschmetterungder Glasröhre erfolgt, was mit dem leichtern Verbrennen desPhosphors in verdünntem Sauerstoffgas zusammenhängt.
Der Phosphor entzündet sich bei gewöhnlicher Temperaturin Chlorgas und verbrennt, je nach dem Verhältnisse zu An-derthalb- oder zu Dritthalb-Chlorphosphor. Der erstere (16Phosphor auf 54 Chlor) ist eine dünne, wasserhelle Flüssigkeitvon dem specifischem Gewichte 1,45, bei 78° C. siedend, die inBerührung mit Wasser in Salzsäure und phosphorige Säure zerfällt.Der letztere (16 Phosphor auf 90 Chlor) erscheint als eine weifse,krystallinische, leicht verdampfbare Materie und zersetzt sichmit Wasser schnell und unter lebhafter Erhitzung in Salzsäureund Phosphorsäure. Die Verbindung des Phosphors mit Jod er-folgt unter starker Wärmeentwickelung zu einer schwarzen oderbei überschüssigem Phosphor braungelben , schmelzbaren Masse,die durch Wasser in Hydriodsäure und phosphorige Säure zer-setzt wird. Der Selenphosphor ist dunkelbraun. Um den Schwe-felphosphor zu bereiten, erwärmt man gelinde Phosphor mitSchwefelblumen; da die Verbindung unter Feuerentwickelungerfolgt, wodurch ein Theil der Masse aus dem Gefäfse geschleu-dert werden kann, so vereinigt man im Anfänge nur kleine Men-gen und überladet dann die entstandene Verbindung allmä-lig und abwechselnd mit Phosphor und mit Schwefel. DerSchwefelphosphor ist blafsgelb, durchsichtig oder trübe, beiungefähr gleichem Verhältnisse beider Bestandteile schon