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Siebenter Band. N - R.
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sicht auf die Durchlassung des Lichts durch das Glas und aufdie Erwärmung durch das schwarze Papier ganz gleich sind,stellt man das Instrument zwischen zwei Lichtern auf und ver-schiebt es zwischen den Lichtern, bis die Flüssigkeit genau dieStellung einnimmt, die sie vor dem Versuche einnahm; diesesist die Stellung, wo beide Lichter gleiche Wirkung hervorbrin-gen. Man dreht nun das Instrument um, ohne es dem einenoder dem andern Lichte zu nähern, und da sonach die Einwir-kung der Lichter auf beide Cylinder vertauscht ist, so sind dieseeinander gleich, wenn auch jetzt noch die Flüssigkeit in ebendem Stande verharrt.

Die Anwendung des Instruments ist verschieden von dervon Leslie angegebenen. Es wird nämlich nicht blos die eineSeite dem zu prüfenden Lichte ausgesetzt, sondern auch der an-dern Seite ein als Mafs dienendes Licht gegenübergestellt. Mansucht dann die Entfernung des zweiten Lichtes, bei welcher dieFlüssigkeit die Stellung behält, die sie vor dem Versuche hatteoder die bei gleicher Erwärmung an beiden Seiten statt fand.Dafs so, wenn man immer dieselbe Lichtflamme, in verschiede-ner Entfernung aufgestellt, als Vergleichungsmittel anwendet,Grade der Einwirkung, also Grade des Lichtes, bestimmt werden,läfst sich leicht einsehn.

Das Instrument ist bei zureichender Gröfse so empfindlich,dafs eine 30 Fufs entfernt der einen Glasscheibe gegenüber auf-gestellte Lichtflamme es schon zum Steigen bringt. Bringt manvier Lichtflammen in der einfachen und eine Lichtflamme inder halben Entfernung den entgegengesetzten Glasscheiben ge-genüber an , so bleibt die Stellung der Flüssigkeit ungeändert.Stellt man zwei Gasflammen, die bekannte Gasmengen in gleichenZeiten verzehren, den beiden Cylindern so gegenüber, dafs dieEinwirkung von beiden Seiten gleich ist, so findet man, dafsdie verzehrten Gasmengen den Quadraten der Abstände propor-tional sind. Wendet man die beiden Glasscheiben nach ent-gegengesetzten Puncten des Himmels, so ergiebt sich dev Un-terschied des von diesen Gegenden der Atmosphäre reflectirtenLichtes. Dafs man jede andre von der einen Seite her einwirkendeErwärmung sorgfältig vermeiden müsse, versteht sich von selbst.Damit aber nicht seitwärts stehende Gegenstände, die nicht auf dieGlasscheibe Lichtstrahlen oder Wärmestrahlen senden , sondernblofs auf die Seiten des Zinncylinders oder auf den undurchsich-