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Siebenter Band. N - R.
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Physik.

aus einer großen Menge von Thutsachen, welche einzeln er-lernt und zur leichteren Uebersicht geordnet werden müssen,worunter demnach zuerst die Naturgeschichte, dann die physi-sche Geographie und die sphärische Astronomie zu rech-nen sind.

Betrachten wir diese einzeln, um die gewählte Eintheilnng zurechtfertigen, so besteht das eigentliche Object der Physik in derAufgabe, diejenigen Kräfte aufzufinden, von denen die Entste-hung, die Fortdauer und die steten Veränderungen der gesamm-ten Sinnenwelt abhängen. Es zeigt sich jedoch bald, dafs der Ur-sprung aller Dinge ganz aufser den Grenzen der Erfahrung liegtund die Erforschung der Natur erst dann anfangen kann, wenndas zu untersuchende Object, also die Natur selbst, gegebenist, woraus dann unmittelbar folgt, dafs alle Bemühungen, denUrsprung der Welt und der hierbei, wirkenden Ursachen zu er-forschen , nicht zur Physik gehören , sondern zu einer andernWissenschaft, welche man Metaphysik genannt hat. Aller-dings könnte man sagen und hat es auch oft ausgespro-chen , dafs sich aus der erkannten Beschaffenheit der gegebenenDinge die Art ihrer Entstehung müsse ableiten lassen, alleinhierzu wäre schon als vorläufige Bedingung erforderlich, dasWeltall in seinem ganzen Umfange zu übersehn und in allenseinen einzelnen Theilen genau zu kennen, was dem mensch-lichen Verstände ganz unmöglich ist, weswegen auch alle Ver-suche dieser Art von den ältesten Zeiten an bis auf die neue-sten herab sich in träumerische Phantasieen aufgelöst haben.Für die Physik, deren Wesen darin besteht, aus gegebenenThatsachen allgemeine Gesetze zu entwickeln und diese wiederauf vorkommende Erscheinungen anzuwenden, steht ohnehinder Satz vom zureichenden Grunde unumstößlich fest, sie,würde sich selbst zerstören und um ihre ganze Existenz brin-gen, wenn sie hiervon abweichen wollte, und sonach mufs inihr das Axiom, ex nihilo nilfit, auch nothwendig angenom-men werden, ohne dafs sie zu einem metaphysischen Beweisedesselben oder zur Beantwortung der Frage, ob dasselbe auchaufserhalb ihres Gebiets noch allgemein gültig sey, verpflichtetwerden kann. Auf gleiche 'Weise findet sie nach der ihr eigen-thümlichen mathematischen Argumentationsweise einen innern'Widerspruch in der Annahme, dafs etwas Bestehendes wiederverschwinden solle, weil zwischen dem Uebergange des Etwasßd. VII. 1 i