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Siebenter Band. N - R.
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Physik.

ander verbunden, den einzelnen Menschen in den Stand zusetzen vermögen, mit allen diesen Gegenständen genauer be-kannt zu werden. Obgleich daher die Naturforschung eigentlichein ungetrenntes Ganzes ausmachen sollte und anfänglich beider vorhandenen geringeren Menge von bekannten Thatsachenwirklich ausmachte, so mufste doch später wegen übermäfsigerFülle ein Zerfallen in einzelne Theile stattfinden, die sich baldzu sehr bedeutenden wissenschaftlichen Disciplinen gestalteten.Wenn man daher die zur Naturforschung im Allgemeinen oderzur Naturlehre im weiteren Sinne des Wortes gehörigen Zweigeaufzählt, so gibt es deren eine grofse Menge, die von denSchriftstellern verschieden geordnet werden, mir aber scheintfolgende Zusammenstellung die Uebersiclit des Ganzen zu er-leichtern.

Obgleich jede Wissenschaft auf gewisse Weise eine philo-sophische Behandlung zuläfst, d. h. eine solche, wodurch zu-gleich der genaue Zusammenhang des Einzelnen und die noth-wendige Verbindung nach Ursachen und Folgen nachgewiesen• wird, so findet dieses doch bei einigen ungleich mehr statt, alsbei andern, und obgleich umgekehrt alle Wissenschaften vonetwas Gegebenem, die meisten von dem historisch Erforschten,ausgehen, so sind doch einige fast ausschliefslich auf erlernteThatsachen beschränkt, statt dafs andere, mit einfachen Prämis-sen sich begnügend, sofort ein weites Feld für zahllose freieCombinationen gewinnen. Aus diesem Gesichtspuncte die Sa-che betrachtet, und ohne eine absolut scharfe Sonderung zu be-absichtigen, lassen sich die sämmtlichen zur Naturlehre im wei-teren Sinne gehörigen Disciplinen nach der bei ihnen vorzugs-weise erforderlichen Art der Behandlung in zwei grofse Classenabtheilen, nämlich die philosophischen und die historischen .Die unter die erste von diesen Abtheilungen gehörigen habenmit einander gemein, dafs man bei ihnen von einer im Ganzengeringen, mehr oder minder grofsen Menge von Thatsachen aus-geht, um aus diesen diejenigen allgemeinen Gesetze aufzufinden,welche einzeln oder wieder auf ein einziges Hauptgesetz zu-rückgeführt die Grundlage des Ganzen ausmachen. Hieruntergehören also die Physik oder die Naturlehre im engeren Sinnedes Wortes, die Physiologie , die Chemie und die physischesistronomie. Bei den zur zweiten Classe gehörigen Wissen-schaften besteht der bei weitem gröfste und wesentlichste Theil