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Physik.
verbunden sind, so mufs man bald zur Ueberzeugung von demaufserordentlich hohen Werthe gelangen, welcher den völligbewährten Versuchen und Beobachtungen als fester Grundlageder gesammten Naturlehre gebührt. Es ist jedoch in den neuernZeiten, namentlich den deutschen Physikern, mitunter der Vorwurfgemacht worden, dafs sie der Erfahrung einen zu hohen Werthbeigelegt hätten und dadurch zu einer möglichst geist - undgedankenlosen Empirie geführt worden seyen *. Allein diejeni-gen, welche etwas dieser Art zu äufsern vermögen, haben si-cher nie selbst auch nur einen einzigen Versuch angestellt, wel-cher als schulgerecht zur Begründung einer sichern Erfahrungdienen könnte, sonst würden sie ohne Zweifel zu der üeber-zeugung gelangt seyn, dafs die hierzu erforderliche eigenthiim-liche Verfahrungsweise mit Geist - und Gedankenlosigkeit ganzunvereinbar ist, indem jeder Mensch weit leichter, mit viel ge-ringerer Anstrengung und fast im Zustande des Träumens einhalbes Dutzend neuer Theorieen erdenken oder Möglichkeitenahnen , als nur einmal die Art und Weise genau durchdenkenkann, auf welche ein den Forderungen genügender neuer Ver-such angestellt werden soll, der Schwierigkeiten bei der wirk-lichen Ausführung und demnächstigen Anwendung gar nicht zugedenken.
Die in der Physik als feste Grundlage dienenden Erfah-rungen haben nur dann Gültigkeit, wenn sie hinlänglich be-gründet sind. In der Naturlehre bedarf es hierbei derjenigenPrüfungsmittel nicht, welche die Logik aufsncht, um über denWerth der Zeusnisse zu entscheiden, denn die in ihr vorkom-
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menden Thatsachen erhalten meistens ihr Gewicht von selbstdurch ihren nothwendigen Zusammenhang mit dem , was bereitsals ausgemacht anerkannt und an sich unumstößlich ist, die ge-machten Erfahrungen erhalten dagegen ihre Begründung durcheine genaue Beschreibung der Beobachtungen und Versuche,worauf sie sich stützen, indem keine als gültig betrachtet wird,welche nicht unter den angegebenen Umständen und Bedingun-gen auf gleiche Weise wieder erfolgt. Eine einzelne isolirteBeobachtung, mag sie unmittelbar oder mittelst eines Versuchsgemacht worden seyn, hat daher so lange keinen vollständigen