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Physik.
mentalen entgegenstehend. Dafs hierdurch ganz eigentüm-liche verschiedene Arten bezeichnet würden , ist schon an sichnicht wahrscheinlich und auch keineswegs wirklich der Fall,vielmehr beziehn sich diese Bezeichnungen, ebenso’wie die derpopulären Physik im Gegensätze der streng wissenschaftlichen ,blofs auf die vorherrschende Art der Behandlung. Hiernachbedürfen die letzten, auch bei sonstigen wissenschaftlichen Dis-ciplinen gebräuchlichen, Ausdrücke keiner weitern Erörterungund auch die ersteren können ohne bedeutende Schwierigkeitenleicht näher bestimmt werden. Wollte man unter theoretischerThysik eine solche verstehn, welche der Experimente völligentbehrt, so würde dieses im Widerspruche mit demjenigenstehn, was oben behauptet wurde, nämlich dafs diese Wissen-schaft blofs auf Erfahrungen und die hieraus abgeleitetenSchlüsse gebaut ist, die nur durch Beobachtungen und Ver-suche erhalten werden, indem zugleich beide letztere Artengleichmkfsig ganz unentbehrlich sind, weil ein grofser Theil dernothwendigen Erfahrungen nur durch Versuche, ein anderernicht minder wichtiger nur durch Beobachtungen erhalten wird.Eine von allen Experimenten getrennte Physik kann es alsonicht geben, da es unmöglich ist, einen durch sich selbst be-wiesenen höchsten Grundsatz aufzufinden, von welchem aus-gehend man durch eine Reihe schuDerechter Schlüsse bis zu dergesammten Summe aller Erfahrungen als nothwendigen Folge-rungen herabsteigen könnte, ja es ist dieses schon insofern fürden menschlichen Verstand unmöglich, als derselbe von seinerfrühesten Entwickelung an mit einer übergrofsen Menge vonErfahrungen bekannt wird, von denen er sich bei seinen spä-tem metaphysischen Operationen keineswegs loszusagen ver-mag, Aus eben diesen Gründen giebt es aber auch keinetheoretische Thysik im strengsten Sinne des Wortes und dieUnterscheidung kann daher nur auf der eigenthümlichen Artder Bearbeitung beruhn, folglich in dieser Beziehung nicht we-sentlich seyn. Die Physik als Wissenschaft bleibt allezeit dienämliche und stets sich selbst gleich, allein beim Vortrage der-selben werden entweder die den Erfahrungen und den hierausabgeleiteten Gesetzen zum Grunde liegenden Experimente theilswirklich angestellt, theils blofs erzählt und im Wesentlichenan<>edeutet, oder man setzt dieselben als bekannt voraus undentwickelt durch Schlufsfolgerungen aus ihnen die einzelnen