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Siebenter Band. N - R.
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Nutzen derselben.

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diese Behauptung genügend zu begründen. Schon aus den vor-hergehenden Betrachtungen folgt, dafs das tiefere Eindringenin die Operationen der Natur das Gernüth des sittlich gutenManschen zur Bescheidenheit und zu achter Religiosität führt,Von der andern Seite aber wirkt es erhebend, neben der Ueber-zeugung von dem vielen, was der unüberwindlichen Schwie-rigkeiten wegen dem menschlichen Verstände stets verborgenbleiben wird, zudem Bewufstseyn von der grofsen Menge vonProblemen zu gelangen, deren sichere Lösung die Kraft desforschenden Geistes beurkundet. Wenn man unter andern nurberücksichtigt, dafs es dem Nachdenken gelungen ist, aus denSchwingungen eines schweren Körpers an einem Faden dieAbplattung der Erdkugel zu bestimmen, die wegen ihrerGröfse dem unkundigen Beobachter als ein ebener Körper er-scheint, so dringt sich unwillkürlich die erfreuliche Betrachtungauf, mit welchem befriedigenden Erfolge der forschende Ver-stand die festbegründeten Gesetze der Natur kennen zu lernensich bestreben darf. Zugleich aber liegt in dem Wesen dieserGesetze und der Methode, nebst den zu ihrer Erforschung notli-wendigen Erfordernissen, der eigenthümliche Grund, dafs allediese Operationen so ausnehmend vortheilhaft auf eine zweck-mäfsige Ausbildung der Denkgesetze wirken. Dafs das Studiumder Mathematik schon an sich wegen der absoluten Bestimmt-heit der Prämissen und der unbedingten Nothwendigkeit derhieraus gefolgerten Schlüsse das Nachdenken schärfe, hat mannie in Zweifel gezogen , aber eben so gewifs ist zugleich, dafsman namentlich in der eigentlichen Physik nur durch Anwen-dung eben dieser mathematischen Methode zur Auffindung undBegründung der Naturgesetze gelangen könne, indem hierbeiblofs der Unterschied stattfindet, dafs in der Mathematik dieBedingungen willkürlich gewählt, in der Physik dagegen ausder Wirklichkeit entnommen werden. Eben hieraus erwächstaber ein überwiegender, der letztem Wissenschaft unzweifel-haft zukommender Vorzug, welcher einen mehr als genügen-den Ersatz dafür gewährt, dafs die aus der Natur entnommenenund den Berechnungen zum Grunde liegenden Bestimmungenungleich verwickelter und nicht allezeit eben so linbezweifeltgewifs sind, als diejenigen, welche die reine Mathematik sichselbst wählt. Diejenigen Gesetze nämlich , welche in der Phy-sik aus den Erfahrungen abgeleitet werden, müssen allgemein