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Siebenter Band. N - R.
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Physik.

künde können daher blofs die Griechen genannt werden, dieuns aufserdem durch hinterlassene bestimmte Nachrichten ausder Dunkelheit der mythischen Ueberlieferungen in das helleGebiet der eigentlichen Geschichte führen, so dafs wir den Gangder allmälig sich erweiternden Wissenschaften bis zu den neue-sten Zeiten herab sicher verfolgen können. Wie bedeutendauch immer dasjenige seyn mag, was die ausgezeichneten Män-x ner jenes im Ganzen so geistreichen Volkes von Fremden er-lernten , so bleibt es doch ausgemacht, dafs die Wissenschaftendort originell und ursprünglich ausgebildet wurden und nicht,wie bei den Römern, als aus der Fremde eingeführt bestanden.Leider stand dort vom Anfang an bis zum Ende ruhigeund sorgfältige Beobachtung in weit geringerem Ansehn, alsTheorie und Speculation , denn sonst würden die Griechen beiihren vorzüglichen Anlagen und den außerordentlichen ihnenzu Gebote stehenden Hülfsmitteln noch ungleich mehr geleistethaben , wie namentlich aus einigen Resultaten ihrer empirischenForschungen unverkennbar hervorgeht.

Die erste Frage, welche der das Nachdenken beginnendeVerstand als die zunächst vorliegende zu beantworten ver-sucht, ist die über den Ursprung aller Dinge oder vielmehrder sichtbaren Welt, worin ihm die Erde bei weitem die Haupt-sache zu seyn scheint. Alle Völker fangen daher ihre Philoso-pheme mit Theogonieen und Kosmogonieen an, die der er-reichten Bildungsstufe jederzeit angemessen sind. Die Griechenerlernten manches in Aegypten , aber die Neigung zur Beant-wortung der genannten Frage ist dennoch auch in ihren spätemnaturphilosophischen und gänzlich speculativen Systemen vor-herrschend. Nach Th ales von Milet (um 610 v. Chr. G.)Sollte alles aus dem Wasser entstanden seyn, aber die Führerder von ihm gestifteten ionischen Schule, Pherecydes ausSyros (um 550 v. Ch. G.), Anaximander von Milet (um 530v. Ch. G.) und Anaximenes gleichfalls von Milet (st. 500 v.Ch.} suchten schon nach feineren Elementen aller Dinge ; mehrnoch wichen FIeraklitus (um 500 v. Ch.) und Empedokles (um 460 v. Ch.), der erste Gründer der Lehre von den vierElementen, Feuer, Luft, Wasser und Erde, von ihm ab, des-gleichen Hermotimus und Anaxagoras (um 456 v. Ch.},beide von Klazomenä, unter denen der letztere eine Gottheitals höchste gestaltende Intelligenz über die Homoiomerieen oder