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Physik.
tischen Schule, die man auch die atomistische oder mechanischenennen könnte, Anhänger des Realismus und würden daher,nach dem zu schliefsen , was in den neuesten Zeiten geschehnist, fiir Naturkunde viel geleistet haben, wenn sie ihre Erfah-rungen besser und in gröfserem Umfange zu begründen sich be-strebt hätten, statt sich daraufzu beschränken, die mangelhafterkannten Erscheinungen aus den hypothetisch bestimmten Ge-stalten und Eigenschalten willkürlich angenommener Atome zuerklären. Der Stifter der Atomistik ist Leucippus (um 500 v.C.l, eine erweiterte Ausbildung erhielt seine Lehre aber durchDemokritus aus Abdera (st. 404 v. C.), weicherden grofsenNutzen der Beobachtungen einsah und vielen Fleifs darauf ver-wandte, ohne dafs jedoch diese von ihm eingeführte Methodein Griechenland tiefer wurzelte. Seine nächsten Anhänger wa-ren Mf.tkodokus aus Chios , Nausiphanes ausTeos, Pro-tagokas und Anaxakciius aus Abdera, nachher nahm EriKtii(305 v. C.) diese Theorie in sein philosophisches System auf,und später wurde sie durch Luchetius Carus (95 bis 50 v. C.)in seinem Gedichte geistreich bearbeitet.
Mit Sokrates (geh. 469, starb 400 v. C.) beginnt eineneue Periode in der Behandlung der Wissenschaften, indemdieser eben so richtig als scharfsinnig philosophirende Denkerdie Nichtigkeit der. Irrwege nachwies, auf welche der Ilangzur Sophistik geleitet hatte. Ohne selbst ein neues System anf-zustellen , wodurch er den eben genannten Zweck bei weitemweniger oder aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht erreichthaben würde, gab er die Veranlassung, dafs sein geistreicherSchüler Plato (430 bis 348 v. C.) ein solches begründete undAristoteles (384 bis 3 ‘ 2'2 v, C.) sein Zeitalter so weit über-flügelte, dafs seine Philosophie bis auf die neuesten Zeiten her-ab als unübertrefflich betrachtet wurde. Zugleich erhielt diePhilosophie oder vielmehr die Bearbeitung der Wissenschaftenüberhaupt durch Sokrates und seine nächsten Nachfolger ei-nen so sehr erweiterten Umfang,- dafs von diesem Zeitpunctean die Naturforschung von den übrigen Disciplinen als ein be-sonderer Zweig geschieden werden mufs.
Dafs Sokrates selbst etwas für Naturforschung gethanhabe, wird von den Bearbeitern der Geschichte der Philosophienicht erwähnt, auch läfst sich in dieser Beziehung nichts eigent-lich Bestimmtes nachweisen; allein deDnoch hat er dadurch