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Siebenter Band. N - R.
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Pneumatik.

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ehern es ein zartes schwarzes Pulver darstellt, welches das demPlatin zukommende Vermögen, die Verbindung brennbarer Stoffemit Sauerstoff bei niederer Temperatur einzuleiten, im höchstenGrade besitzt.

Das Platin bildet mit Sauerstoff ein Oxydul und ein Oxyd.

Das Platinoxydul (98,7 Platin auf 8 Sauerstoff) entstehtbei der Verbrennung des Platins, welche bei dessen Schmelzungstatt hat und mit Funkensprühen verbunden ist; das Oxydul istschmutziggrün oder grau, bildet ein schwarzes Hydrat und dun-kelbraune Salze.

Das Platinoxyd (98, 7 Platin auf 16 Sauerstoff) ist schwarz,wird in der Glühhitze unter Sauerstoffgasentwickelung zu Metallreducirt und bildet mit Wasser ein rostfarbenes Hydrat und mitSäure braune Salze, welche durch Phosphor und die meisten Me-tall« regulinisch, durch Hydrothionsäure braun und durch Sal-miak und salzsaures l£ali gelb gefällt werden.

Das Platin löst sich langsam in Salpetersalzsäure zu der ge-wöhnlichen Platinlösung oder zu salzsaurem Platinoxyd. Diesedunkelbraune Lösung läfst nach völligem Abdampfen das Doppel-Chlorplatin (98,7 Platin auf 72 Chlor) als eine rothbraune Massezurück. Dieses geht bei längerem Erhitzen in grüngraues, nichtin Wasserlösliches, Einjach-Chlorplatin, (98,7 Platin auf 36Chlor) und bei stärkerem Erhitzen in metallisches Platin über.Das doppelte Chlorplatin ist mit Salmiak und einigen Chlorme-tallen verbindbar; die Verbindung mit ersterem und mit Chlor-kalium ist schwer in Wasser löslich und fällt daher beim Ver-setzen des salzsauren Platinoxyds mit salzsaurem Amoniak oderKali grüfstentheils nieder, als ein gelbes Pulver, wenig in heifsemWasser löslich und daraus in Oktaedern anschiefsend. Auchmit Brom , Selen, Schwefel und Phosphor ist das Platin verbind-bar, so wie mit vielen Metallen, zu strengflüssigen Legirungen.

G.

Pneumatik.

Aerodynamik. , Aerometrie; Pneumcitica;Pneumatique; Pneumatics .

Unter Pneumatik (von jr vtvpa, Luft, Gas) verstehn dieSchriftsteller die Lehre von der Bewegung elastisch - oder expan-sibel-flüssiger Körper, und es werden diesemnach die sämmt-