604 Pneumatik.
Für B = b hört die Bewegung auf, und dann ist
t = vr * = _y_
1 m K~{TsB “fr, ‘
Setzt man hierin für f~g s den oben (A. 2*) gefundenen Werth1215
= — — = 607,5 par. Fufs, so giebt diese Substitution
_ V
1 — 607,5 m -
Es sey daher z. B. ein Gefäfs von 10 Küb. Fufs Inhalt gege-ben , die Oeffhung des Einströmens betrage 1 Quadratzoll oder
1 . ....
eines Quadratfufses, die Dichtigkeit der einströmenden
Luft als Einheit angenommen, so wäre die erforderliche Zeit10 1440
' = rK X 607,5 = 6ÖM = %37 S “' ,n<U "- Wo11 “
aber die Zeit finden, in welcher die in dem GefäTse befindlicheLuft 0,75 der Dichtigkeit der einströmenden erreicht, so isthiernach blofs der Werth von Y~ _b) zu bestimmen. Die-ser wird aber nach der Voraussetzung — V~fy‘25
= 0,5 und es wäre also die erforderliche Zeit = 1,185 Se-cunden
2) Wenn die Luft aus einem Raume unter constantem gröfsernDrucke in einen andern mit Luft unter constantem geringemDrucke durch eine gegebene Oeffnung ausströmt, wie diesesz. B. beim Blasen aus einem Windkasten in einen Ofen derFall ist, so lassen sich die hierfür bestehenden Gesetze leichtauffinden. Wenn nämlich allgemein wie oben = y ge-
nommen oder hierfür 'der gefundene Werth = 1215 par. Fufsin einer Secunde gesetzt wird, so ergiebt sich aus dem Vorigeneinfach, dafs die Geschwindigkeit der Strömung
«■ =.ro=, r«EE =«iS riEi
1 B ' B ' B
seyn mufs. Wäre daher z. B. der gewöhnliche Luftdruck nach
1 Bei diesen und den folgenden Bernoulli’schen Formeln ist aufdas ungleiche specifische Gewicht der Gasarten keine Rücksicht ge-nommen und sie können daher nur für atmosphärische Luft gelten.Auch der Einflufs der Temperatur ist unberücksichtigt geblieben unddie gefundenen Gröfsen sind daher nur als genäherte zu betrachten.Für die wichtigem Anwendungen werden demnächst genauere mitge-theilt werden.