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Siebenter Band. N - R.
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Luftströmung.

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sich hierzu bediente, bestand aus einem Gefafse V von bekann-tem Inhalte mit einer Oeffnung m von gleichfalls bekanntemQuerschnitte und einer verticalen Röhre R, die am untern Endein ein mit vielen kleinen Löchern versehenes horizontales Röh-renstück r endigte, oben aber mit einem Trichter versehn war.Beim Versuche wurde die Oeffnung m mit einem Finger ver-schlossen , durch die Röhre R aber so viel Wasser in das Gefäfsgebracht, bis die in demselben erzeugte gröfsere Elasticität derLuft der drückenden Wassersäule in der Röhre R bis zum Trich-ter p das Gleichgewicht hielt. Alsdann wurde gleichzeitig derFinger von m weggenommen und aus einem andern Gefafsevermittelst eines Hahns so viel Wasser in den Trichter p ge-bracht , dafs die Höhe desselben in der Röhre R sich währendder Dauer des Versuchs nicht änderte. Die Bestimmung derZeit, während welcher die gesammte in V befindliche Luft durchm ausströmte, ergab sich vermittelst einer genauen Uhr, undsomit also aus dem Verhältnisse der Oeffnung m zum Inhaltedes Gefäfses V die durch Erfahrung gefundene Geschwindigkeitder Strömung. In zwei Reihen von Versuchen betrug die Höheder Röhre R in der ersten 30 Zolle und die Zeit bis zur Entlee-rung 33 Secunden, bei der zweiten aber verwandelten sich dieseGröfsen in 72 Zolle und 21,3 Secunden, in beiden war der In-halt des Gefäfses 425,0S8 Kubikzolle und der Querschnitt derOeffnung 0,0046 Quadratzolle. Die Division der letzterenGröfse in die erstere giebt einen Luftcylinder von 92410,4Zollen, welcher nach dem Mittel aus der ersten Versuchsreihein 33 Secunden ausströmte und also eine Geschwindigkeit von

92410,4

Fig.

71 .

12X33

= 233,3 Fufs in einer Secunde hatte, in der zweiten

qoiin 4

aber von —-j-r = 361,6 Fufs. Um beide Werthe mit den

12 X21,3

Druckhöhen zu vergleichen hat man 1^2,5:233,3 = )^"6:361,8,was von 361,6 nur um 0,2 F. abweicht. Bei dieser Ueberein-stimmung genügt es, das Ergebnifs nur einer der Versuchsreihenmit dem aus der Piechnung folgenden zu vergleichen. Zu die-

o o e

sem Ende ist zu berücksichtigen , dafs nach englischem Fufs-mafse und dem angenommenen Verhältnisse der Barometerhöheund dem spec. Gewichte der Luft zum Wasser der atmosphäri-sche Luftdruck einer Wassersäule von 33 engl. F. Höhe dasGleichgewicht hält, also der Werth von 2j^gs = 1339 eng-