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Siebenter Band. N - R.
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Pneumatik.

Fig. fafsten, mit einem Hahne e und einer Vorrichtung zum Auf-sclirauben verschiedener AusflufsTöhren versehenen Glocke Abestand, die in ein mit Wasser gefülltes Gefäfs B B' CC' gesenktwar. Stand das zur Compression dienende Wasser, dessen Ilöh^an einer angebrachten Scale gemessen wurde, beim Anfänge desVersuches in der Glocke bis a b, im äufsern Gefäfse bis cd, sogingen diese beiden Gröfsen am Ende desselben in a'b* und c'd'über, und da die Druckhöhen und ihre Aenderungen nicht grofswaren, so genügte es, statt beider die mittlere bei der Berech-nung zu nehmen. Die aus theoretischen Gründen folgende Aus-flufsmenge, ohne Rücksicht, auf die Hindernisse der Bewegung,wurde nach der einfachen Bernoulli’schen Formel

M = t e 2

Kf-cnt + rv

berechnet, worin t die Zeit in Secunden, e 2 den Flächeninhaltdes Querschnittes der Oeffhung, g den Fallraum in der erstenSecunde, d die Dichtigkeit der ausströmenden Luft «lesen Was-ser (worin also der oben in der Formel (4) eingeführte Coef-ficient für den Einflufs der Wärme schon enthalten ist), H undli aber (die Druckhöhen beim Anfänge und Ende des Versuchsbezeichnen. Heifst dann M* die durch Erfahrung gefundene

Menge des ausströmenden Gases, so ist —j- = m der gesuchte

CoefTicient des Widerstandes.

Weil der genannte Apparat, welchen ich in der Folge denGlocken-Apparat nennen werde, nur geringe Druckhöhen ge-stattete, so liefs G. G. Schmidt noch einen zweiten für sröfsere

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Fig. verfertigen. Dieser bestand aus zwei cylindrischen Gefäfsen Aund B aus Weifsblech, jedes von 10 par. Zoll Durchmesserund 12 Zoll Höhe. Das untere A war mit einem Hahne C undeiner Vorrichtung zum Aufstecken verschiedener Ausflufsröhrenversehn, hatte aufserdem bei D eine mit einer Schraube ver-schlossene OelFnung, um das Wasser abfliefsen zu lassen undirgend eine Gasart einzufüllen. Vom Boden des obern Gefäfses bisfast zur Berührung mit dem des untern ging die einen Zoll weiteRöhre EF herab, die oben bei E durch einen mit Leder um-wundenen, an der Stange K L befestigten, Stopfer luftdicht ver-schlossen werden konnte. An der Aulsenseite des obern Gefäfsesbefand sich die in Zolle und Linien getheilte Glasröhre H G, umdaran den Wasserstand abzulesen, MN und M’N’ endlich dienen