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Luftströmung.
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blols als Stützen, Die Art des Experimentirens mit diesem Ap-parate, welcher durch Cylinder-Apparat bezeichnet werdenmöge, ergiebt sich bei seiner Einfachheit aus der Beschreibungvon selbst, nur ist zu bemerken, dafs nach Anfüllung des obernGefäfses mit Wasser und Oeffnung des Stöpsels die doppelteSenkung des Wassers im obern Gefäfse von der Höhe des gan-zen Apparates abzuziehn ist, um die Länge der drückendenWassersäule — H beim Anfänge des Versuches zu finden, nachdessen Beendigung die doppelte Höhe der Senkung von H ab-gezogen die Länge derselben =h giebt, und die Barometer-
höhe -f.
H -f h2
die mittlere
Dichtigkeit der Luft während des
Versuches.
Für die Versuche über das Ausströmen aus Oeffhungen indünnen Blechen wurden drei Ansatzröhren Nro. 1 von 0,274,Nro. 2 von 0,42 und Nro. 3 von 0,645 Linien Durchmesser nachMessungen mit dem Mikroskope verfertigt. Aus mehreren Ver-suchen mit dem Cylinder- Apparate wurde im Mittel der bestän-dige Factor m mit Nro. 1 = 0,5225, mit Nro. 2 = 0,5285 undmit Nro. 3=0,5172 gefunden, bei der Anwendung desGlocken-Apparates aber war derselbe m mit Nro. 1 = 0,5238, mit Nro. 2= 0,5202 und mit Nro. 3 = 0,5179. Werden diese 6 nurwenig von einander abweichende Bestimmungen zusammenge-nommen, so giebt das arithmetische Mittel aus allen m =0,5217,welche Gröfse so bedeutend geringer ist, als die durch Banks,Lagerhielm und d’Auhuisson gefundene, dafs es sich aller-dings der Mühe lohnt, den Ursachen dieses Unterschiedes nach-zuforschen. Was zuvörderst die Messungen und die dadurchgefundenen Werthe betrifft, so giebt die grofse Genauigkeit undUebung des in jeder Hinsicht Vorteilhaft bekannten Experimen-tators hierüber genügende Sicherheit, auch sind alle einzelneBestimmungen so speciell angegeben, dafs hiergegen nicht füg-lich ein Zweifel obwalten kann. Eben so wenig lassen sich gegendie Art der Berechnung gegründete Einwendungen machen, wohlaber sind die Verhältnisse der specifischen Gewichte der Luft unddes Wassers gegen Quecksilber und die sonstigen in der Rech-nung enthaltenen beständigen Gröfsen seitdem anders bestimmt.Es schien mir daher nicht überflüssig, einen der mitgetheiltenVersuche nach der oben unter (4) gegebenen Formel vonNavieh zu berechnen, und zwar den mit dem Cylinder-Appa-