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Pneumatik.
rate und der Oeffnung Nro. 1 angestellten, weil der hierdurchgefundene Werth von m = 0,5225 zwischen den beiden andernungefähr in der Mitte liegt. Hierbei war der Barometerstand= 27 Z. 4,5 Lin. = 328,5 Lin., die Temperatur = 16°R.= 20° C. Wird dann das spec. Gewicht des Quecksilbers gegenWasser = 13,6 hiernach und nach den im Art. Gewicht, spec,mitgetheilten Bestimmungen corrigirt, so ist dasselbe
(,
= 13,6 —
20
■5550
)
0,998248
= 13,527.
Die Länge der Quecksilbersäule im Barometer wird hiernacheiner Wassersäule von 4443,71 Linien oder 370,31 Zoll gleich.Endlich betrug der Wasserdruck im Anfänge des Versuches 37,9und am Ende 31,7, also im Mittel 34,8 Zolle. Werden dem-nach in der Formel Nro. 4 die Meter auf Fufsmafs reducirt unddie eben gefundenen Gröfsen substituirt, so wird aus
U = 394,5 rii±^.v) fl
durch diese Substitution
U = 14573,35 X ~ 43 = 442 > 86 -
o/Ujol -j- o4,o
Nach der Weite der Oeffnung mufsten mit dieser Geschwindig-keit in der Zeit von 4' 12” oder 252 Secunden 456,97 Kubik-zolle Luft ausfliefsen *, und da die Beobachtung 243,35 Kubik-zolle gab, so ist
24M5 = 0,5325,
m :
456,97
welcher Werth von dem durch Schmidt gefundenen nicht sehrverschieden ist. Es geht also hieraus hervor, dofs nach diesenVersuchen der Werth des Widerstandscoeflicienten m weit ge-ringer gefunden wurde, als derselbe aus den sehr genau mit ein-ander übereinstimmenden Resultaten von Banks, Lagerhielmund d’Auduisson hervorgeht. Ehe ich inzwischen diese Ab-weichung näher zu untersuchen mir erlaube, scheint es mir an-
1 Die genau gemessene Oeffnung batte nämlich 0,274 par. Lin.im Durchmesser, also war rad. = 0,137 Linien. Dieses giebt nach derFormel r 1 2 n einen Cylinder ron 0,00040947... Zoll, woraus bei einer
Geschwindigkeit von 442,86 Zoll in 1 Sec. während 252 Secunden dieangegebene Menge von Kubikzollen folgt.