Polarisation des .Liclils.
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endlich sich in der Mitte endigten, sondern es ist nichts an-gegeben, wodurch diese feste Polarisation sich an die beweg-liche anschlösse 1 .—
Ein zweiter Einwurf, den Biot sich selbst gemacht hat,aber ihn zu beseitigen glaubt 2 , ist der, dafs wir nach dem Her-vorgehn die Theilchen so wieder linden , als ob sie immer dieletzte Oscillation vollendet hatten , dals wir sie nie in einem Mit-telzustande zwischen 0 und 2i finden, sondern sprungweisevon 0 auf 2.i und von 2 . i auf 0 übergehend. Dieser Ein-wurf ist desto schwerer zu beseitigen , da sich bei einem zer-spaltenen Blättchen , dessen nach einander wirkende Theilegenau den Erfolg hervorbringen, wie ein unzerspaltenes Blätt-chen, dessen Dicke der Summe der Dicken jener gleich ist,nicht einsehn läfst, wie diese Gleichheit erhalten werde.
Einwürfe andrer Art Von IuESNEl und Ahago verursach-ten einen nicht ohne Bitterkeit geführten Streit, den ich lieberganz übergehe 3 , zumal da die eine Hauptsache, dafs dieStrahlen bald in der ursprünglichen Richtung, bald in 2i polarisirlsind, hier bestritten ward und nachher von Fresnel selbstals richtig anerkannt worden ist.
68. Wichtig dagegen ist die in eben jenem Berichte
AkAGo’s, der zu dem Streite Anlafs gab, über Fkesnee’s
Erklärung dieser F arben - Erscheinungen mitgetbeilte Nachricht,
die indefs später von Fkesxel selbst noch ausführlicher dar-
sestellt worden ist 4 .
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Schon Young hatte sogleich, nachdem Biot’s Versuchebekannt geworden waren, die Bemerkung ausgesprochen, dafsauch hier alles auf die Differenz der durchlaufenen Wege an-komme, aber eine eigentliche Erklärung hat Fuesxel zuerstgegeben. Dieser geht von der Voraussetzung aus, deren Rich-tigkeit man wohl gewifs zugestehn mufs, dafs auch im dün-nen Gypsblättchen der polarisirt auffallende Strahl in allen
1 l)afs Biot selbst diesen Mangel einer sichern Nachweisung desZusammenhanges beider Polarisationen empfand, zeigt er Anu. deCh. et Ph. XVII. 253.
2 Traitd IV. 401.
3 S. vorzugl. Ann. de Ch. et Ph. XVII. 80. 102. 167. 225. 2*9.250. 267.
4 Ann. de Ch. et Ph. XVII. 94. und XLVI. Poggend. XXIII.
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