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Dünne krystallisirte Körper.
83. Fiir jede einzelne Curve erhält b einen andern Werth,und wenn man bei homogenem, einfarbigem Lichte in denverschiedenen hellen Curven durch Abmessung der Abständeirgend eines Punctes von beiden Polen das Product dieser Ab-stände und folglich ab bestimmt, so erhält b für die auf ein-ander folgenden Ringe Werthe, die in der Progression 1,3,5, 7fortgehn, so dafs, da a immer gleich bleibt bei ein und der-selben Krystallplatte und einerlei Farbenstrahle, das ProductSin. Sin. 5-' für den ersten, zweiten, dritten Ring u. s. w.nach eben der Zahlenreihe im ungewöhnlichen Rüde fortgeht.Die einaxigen Krystalle sind also als besonderer Fall in demhier betrachteten enthalten, und sie verhalten sich so, als obbeide Axen in eine zusammenfielen.
Dafs die Lemniscaten nur so lange, als der Weg desStrahls in der Platte nicht viel verschieden an Län"e ist. alsgenau anzusehn sind , habe ich schon erwähnt. Um die Rück-sicht auf diese Ungleichheit zu vermeiden, führt Bkewstekdie Untersuchung so, als ob aus jedem Krystalle eine Kugelgeschnitten wäre, durch deren Mittelpunct der polarisirte Strahlginge. Bei Krystallen mit einer Axe würde Pp diese Axe vor-pjgstellen, und wenn in gleichen Entfernungen von P in E und F105.Strahlen senkrecht auffielen , so würden auf diese die polari-sirenden Kräfte mit gleicher Gewalt wirken und daher in demganzen Kreise E F gleiche Farben hervorgehn; die Parallel-kreise um die Pole P, p wären isochromatische oder gleichfar-bige Curven. Die Einwirkung der doppelt brechenden oderder die Polarisirung bewirkenden Kräfte ist in C D am gröfs-ten, wo die senkrecht einfallenden Strahlen einen rechten Win-kel mit der Axe machen, und sofern die Farbe von Sin. 1 &abhing, würde in CD das Maximum des Werthes entstehn,den wir oben für nh fanden und als die Farbe angehend be-trachteten. Wäre ein zweiaxiger Krystall kugelförmig geschnit-ten, so würde es einen gröfsten Kreis OCoD geben, in wel-pij;.ehern beide Axen Pp, P p' lägen, und hier würde man wieder *06-nach den isochromatischen Curven fragen für Strahlen, die inallen Richtungen einfallend durch den Mittelpunct gingen. Diesegleichfarbigen Curven fangen bei P, P' als Mittelpuncten an, undwenn man die Farben darnach, wie sie gröfseren Zahlen in derNewton’schen Tafel entsprechen, höhere Farben nennt, so ge-langt man von P nach O, von P nach C, von P nach A oderß
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