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Polarisation des Lichts.
der einfallende Strahl habe, t -f- i= 180°» also = A -f- 13 •
v 2
bedient man sich zweitens eines Prisma’s, dessen Kante pa-
rallel mit der Linie ist, die den stumpfen Winkel zwischen
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beiden optischen Axen halbirt, so ist i —e" und -7- = A; be-iz *
dient man sich drittens eines Prisma’s, dessen Kante senkrecht
gegen die durch beide optische Axen gelegte Ebene ist, so be-findet sich der durch das Prisma gehende Strahl in der Ebene
der optischen Axen und es ist e' — t" = u= dem von den Axeneinaeschlossenen Winkel: daher
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A-f-B. Sin.H
Diese drei Fälle geben daher jeder einen Strahl mit constanterGeschwindigkeit, bei welchem also für die verschiedenen Ein-
fallswinkel ein constantes Brechuimsverhältnifs statt findet.
O
Rudbehg’s Versuche bestimmten für jeden einzelnen Farben-
strahl (indem die Fraunhofer’schen dunkeln Linien im Farben-spectrum als ganz bestimmte Puncte desselben angebend be-
wurden)
oder den Exponenten der
Brechung in den eben angegebenen drei Fällen , und so führtensie sowohl zur Bestimmung der Gvöfse A und B, als auch zurBestimmung des Winkels a für jeden einzelnen Farbenstrahl.Es erhellet hieraus, wie wichtig diese Versuche für die hierbetrachteten Bestimmungen sind *.
SS. Aus diesem Nichtzusammenfallen der Pole erklärt sichauch eine sehr allgemeine Beobachtung, die man am bestenmachen kann, wenn der Hauptschnitt der Krystallplatte 45°von der Ebene der ursprünglichen Polarisation abweicht. Gebtman dann die Farben der Ringe durch, so findet man im wei-fsen Lichte eine der Anordnung der Newton’schen Farbenrinne
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mehr entsprechende Farbenfolge, wenn man von zwei andernPuncten des Elauptschnittes, die man virtuelle Pole genannthat, ausgeht, als wenn man von den scheinbaren Polen diein der Mitte der zwei Ringsysteme liegen, ausgeht. Diesevirtuellen Pole behalten für einerlei Art von Krvstall einengleichen Winkel-Abstand von den scheinbaren Polen , wenn
1 Foggend. XVJI. 5.