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Siebenter Band. N - R.
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Circular- und elliptische.

PQ mit AC parallel, senkrecht auf AD, CE einfallend, durch-geht, so mufs dennoch diese dem Bergkrystalle eigenthümlicheBrechung kenntlich werden. Da der Lichtstrahl PQ, senk-recht auf AD und auf CE auffallend, durch einen cleicharti-

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gen Körper geht, so sollte er nach gewöhnlichen Brechungs-gesetzen ganz ungebrochen durchgehn; außh die bei andernKrystallen eintretende Doppelbrechung sollte nicht statt finden,weil der Strahl sowohl im Mittelprisma, als auch in beidenSeitenprismen der Richtung der Axe folgt; aber die dem Berg-krystalle eigenthiimliche Einwirkung auf die der Axe folgen-den Strahlen findet hier dennoch statt und in Beziehung aufsie sind die beiden Prismen ABD, CBE nicht als mit demMittelprisma gleichartig anzusehn, sondern die schief gegendie Trennungsflächen AB, BC einfallenden Strahlen erleideneine Brechung, weil sie eine veränderte Geschwindigkeit an-nehmen. Nenne ich den in ADB schneller fortsehenden StrahlR, den langsamem L, so wircl, weil die entgegengesetzten Ei-genschaften des Mittelprisma’s dieses fordern , R an Geschwin-digkeit verlieren, indem er durch AB eintritt, L dagegen ge-winnen ; der erstere wird also (indem wir hier die Geschwin-digkeiten nach der Vorschrift der Undulationstheorie beurthei-len) gegen das Perpendikel zu hinaufwärts, der letztere vomPerpendikel abwärts gebrochen , und sie erleiden hier die ersteSpaltung in Beziehung auf die Richtung. Bei dem Durchgängedurch die zweite Oberfläche B C vergröfsert sich diese Spal-tung, indem R nun wieder hinaufwärts, L wieder hinabwärtsgebrochen w'ird , da R jetzt an Geschwindigkeit gewinnt. Dafsdiese Brechungen so wenig betragen, dafs daraus keine allzuerhebliche Abweichung von.der Richtung der Axe hervorgeht,brauche ich kaum zu erinnern, aber als deutlich getrennt hatdennoch Fresnel diese Strahlen erkannt und ihre Eisenschaf-ten mit den Eigenschaften der Strahlen verglichen , denen durchandere Mittel die Circularpolarisation ertheilt war. Airy hatdiesen Versuch wiederholt, bemerkt aber, dafs bei der gering-sten unrichtigen Lage der Axen mehr als zwei Bilder hervor-gehn, und dafs es ihm nicht gelungen sey, diese ganz weg-zuschafFen, sondern nur die übrigen zu schwächen 1 .

Diese eigenthümliche Doppelbrechung ist ungleich bei den

1 Poggeud. XXIII. 206.

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