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Siebenter Band. N - R.
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Polarisation des Lichts.

des Turmalins, wo seine Axe mit der ursprünglichen Polarisa-tions-Ebene znsammenfällt, und so auch für die um 90° da-von entfernte Stellung , die Farbenringe Kreise sind ; diese Far-benringe sind nirgends unterbrochen, aber die Formeln gebeneine schwächere Intensität an den Stellen, wo in andern Fäl-len das schwarze Kreuz entsteht, und ganz richtig ergeben dieFormeln, dafs gegen die Mitte zu, wo die elliptischen Vibra-tionen beinahe Kreise werden, diese Verdunkelung nicht kennt-lich seyn kann. Wenn man den Turmalin in eine schiefeStellung bringt, so ergiebt sich aus den Formeln ein nichtmehr gleicher Werth des Abstands von der Mitte für gleicheFarben, sondern ein so verzogener Kreis, wie Fig. 121. oderdie für etwas verschiedene Umstände gezeichnete' Figur vonAirt es angiebt, und auch die Form des kurzarmigen Kreuzesentspricht den Formeln.

133. Airt wendet dieselben Formeln nun auch auf dieFälle an, wo die durch Totalreflexion veränderten Strahlengebraucht werden. Läfst man nämlich den ursprünglich pola-risirten Strahl durch Fresnel’s Parallelepipedum gehn und ineiner um 45° gegen die erste Polarisations-Ebene geneigtenEbene die vollkommene Reflexion erleiden, läfst man ihn danndurch eine Krystallplatte gehn und durch den Turmalin zumAuge gelangen, so sind die Farbenringe verschoben, in zweieinander gegenüber stehenden Quadranten ist dieselbe Farbeum ein Viertel eines Zwischenraums der gleichfarbigen Ringehinaus-, in den andern beiden um ebensoviel hereingerückt(in Vergleichung gegen das, was ohne Zwischenkunft des Pa-rallelepipedums statt fand). Und auch dieses entspricht denrichtig zerlegten Vibrationen, mit denen auch eine durch Aen-derung der Lage des Parallelepipedums hervorgehende Verzer-rung der Ringe übereinstimmt.

Die Erfolge, welche aus dem Durchgänge der Strahlendurch zwei entgegengesetzt drehende Bergkrystallplatten hervor-gehn , will ich nicht anführen, da sie nach der gleichen oderungleichen Dicke verschieden sind.

X. Polarisation bei der Zurückvverfung vonMetallen.

134. Obgleich, wie nr. 15. angeführt ist, auch bei der