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Siebenter Band. N - R.
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Durch Metallflächen.

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Zurückwerfung des Lichts von Metallen eine Polarisirung ein-tritt, wodurch das so reflectirte Licht weniger von dem zwei-ten Spiegel in der Querstellung zurückgeworfen wird und Far-benringe sich, auch wenn der erste Spiegel ein polirtes Me-tall ist, zeigen, so hat man doch die eigentlichen Gesetze,welche dort statt finden, nicht so leicht entdecken können.Unter den frühem Beobachtungen finde ich nur weniges, dasangeführt zu werden verdiente. Brewster machte die Be-merkung, dafs das vom blauen Stahle zurückgeworfene Lichtim Doppelspathe zwei ungleichfarbige Bilder zeige 1 . Man siehtdieses sehr gut, wenn man den Lichtstrahl sehr stark gegendie Senkrechte geneigt auf den blauen Stahl fallen läfst under dann nach der Zurückwerfung durch eine Turmalinplattegeht; wenn da, bei der Drehung der Turmalinplatte, der Spie-gelglanz des Stahls sich vermindert, so geht zugleich das Blauin Kupferroth über. Marx hat bei Gold, Kupfer und Mes-sing das ungewöhnliche Bild stets in der eigenthümlichen Far-be des Metalls, das gewöhnliche dagegen weifs beobachtet 2 .Dafs ähnliche Ungleichheiten sich auch bei den Nobili’schen Far-benringen , die durch elektrische Einwirkung auf Metallen ent-stehn , zeigen, hat Nobili bemerkt und eine Reihe von Be-obachtungen daran geknüpft, die aber noch nicht zu Bestim-mungen , welche eine klare Uebersicht gewähren, geführthaben 3 .

Eine folgenreichere Beobachtung war die von Brew-ster, dafs bei der Reflexion des Lichts von Metallen eine Ver-änderung des Strahls entsteht, die zu farbigen Bildern Anlafsgiebt, und dafs manche Metalle die Eigenschaft haben, durchwiederholte Reflexionen den Strahl vollkommen ceradlinie zupolarisiren*. An diese schlofs Biot eine Reihe von Untersu-chungen an, von denen ich, da ihre Resultate minder klar sind,als die der meisten übrigen Untersuchungen Biot’s , nur einigewenige Bemerkungen hier mittheilen will.

Biot hebt besonders die grofse Verschiedenheit hervor, diesich bei demselben Metalle, namentlich beim Silber, zeigt, je-

1 On philosoph. Instrnm. p. 344.

2 Schweigg. Jalirb. XXXII. 240.

3 Poggend. XXII. 614. Schweigg. Jahrb. XXXIII. 207.

4 Ph. Tr. 1815. 158.

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