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Siebenter Band. N - R.
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scheinungen der Durchsichtigkeit ohne grofse Schwierigkeiteneine Erklärung finden werden. Dafs man übrigens in denneuern Zeiten dieser Aufgabe nur geringere Aufmerksamkeitschenkte, hat insbesondere darin seinen Grund, dafs man nichtcenemt war, mindestens in Deutschland , die sogenannten un-wägbaren Potenzen als wirklich materielle Substanzen zu be-trachten , weswegen denn die Porosität der Körper nicht ausdem Durchgänge der Inponderabilien durch die dickem oderdünnem Massen derselben gefolgert werden kann.

Endlich haben einige die Porosität der Körper aus ihrerElasticität und aus ihrer Compressibilität gefolgert 1 . Die ela-stischen Körper, sagen sie, tönen entweder, wenn sie selbstgestofsen werden , oder wenn sie mit andern tönenden in Be-rührung sind. Um aber zu tönen, müssen sie vibriren, unddieses kann nicht statt finden, wenn nicht ihre Tlieile einanderabwechselnd näher und entfernter gebracht werden , was wie-derum ohne Zwischenräume oder Poren, in welche die Mole-ciilen der Körper eindringen , oder die sich bei ihrer Entfer-nung erweitern, unmöglich ist; woraus dann folgt, dafs alletönenden Körper auch porös sind. Man sieht jedoch bald ein,dafs zwar die Vibrationen elastischer Körper mit einer Erwei-terung und Verengerung ihrer Poren sehr wohl vereinbar sind,keineswegs aber einander nothwendig bedingen, indem sichdie Vibrationen füglich auf eine Verschiebung der Elementeder tönenden Körper zurückführen lassen, womit dann dieserBeweis von selbst wegfällt. Ungleich bedeutender ist dagegendas Argument, welches aus der Compressibilität der Körperhergenommen wird; denn sobald man nicht nach einer weit-

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getriebenen dynamischen Theorie die wirkliche Existenz derMaterie im Raume aufhebt, so folgt nothwendig, dafs dieTheile zusammengedrückter Körper einander näher rücken müs-sen , wenn ihr Volumen ohne Verminderung ihrer Masse ge-ringer wird, und da die in einen gegebenen Kaum ausgedehnteMaterie nicht wohl ohne eine wesentliche Veränderung aucheinen kleinern einnehmen kann, man mag als Ursache dieserRaumerfüllung ansehn, was man will 2 , so folgt aus den Er-

1 Encyclopdd. meth. T. IV. p. 366.

2 Nach streng dynamischer Ansicht könnte man sagen, die Ma-terie eines Körpers nehme denjenigen Raum ein , welcher ihr in Folge

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