Presse.
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schine zu den älteren hinzu. Diese besteht blofs aus Seilen,an denen Kräfte nach verschiedenen Richtungen wirken, undist zunächst bestimmt, die durch Simon Ste vis 1 aufgestelltenSätze über zusammenwirkende Kräfte zu erläutern. Die blofszur Demonstration dienende sogenannte Funicular- Maschinekann also für" keine einfache mechanische Fundamentalpotenzgelten , so oft auch die Theoreme über conspirirende Kräfte beiSeilen, durch welche Maschinenteile, z. B. Rammklütze, be-wegt werden, in Anwendung kommen, worüber man eine treff-liche theoretische Untersuchung bereits in JNswton’s Werkenfindet 1 2 .
In der Physik pflegt man die mechanischen Grundsätze ankleinen Modellen der Fundamentalmaschinen zu erläutern, wiediese sich in den'Werken von s’Gka v esande , Desagulieks,Musschenbhoek, Nollet u. a. abgebildet linden, wobei diegeneigte Ebene mit hinzugerechnet wird, und wenn diese ins-gesammt in einem einzigen Modelle vereinigt sind , so nenntman dieses eine Folenzenmaschine.
M.
Presse.
Prelum; Presse ; Press.
Jede Vorrichtung, die dazu bestimmt ist, Körper zusam-menzudrückefl , oder genauer jede Maschine , die so eingerich-tet ist, dafs man Gegenstände damit stark und schnell zusam-mendrückt, heifst Presse. Allerdings lassen sich die verschie-denen Substanzen einfach dadurch pressen, dafs man sie mitLasten beschwert, auch giebt es verschiedene Werkzeuge, diebei ihrem Gebrauche eine bedeutende Pressung ausüben, z. B.Hämmer, Scheren, Zangen, Walzen u. s. w., allein sie gehö-ren dennoch nicht zu den eigentlichen Pressen , weil die Zu-sammendrückung ihr unmittelbarer Zweck nicht ist.
Von den Pressen wird in der Oekonomie und Technikein sehr mannigfaltiger Gebrauch gemacht, wovon sie dannihre spiciellen Benennungen erhalten. So giebt es Wein- undOelpressen, Papierpressen, Zeugpressen, Siegelpressen, Buch-
1 Beghinselen der Weghkonst. Amst. 1596. 4.
2 Arithmetica imivers. Lugd. Bat. 1732. 4. l’robl. geom. 48u.49.