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Siebenter Band. N - R.
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Mechanisch e.

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lerer aber durch die Schlage eines Hammers oder die Stöfse einesBalkens getrieben. Diese Keilpressen sind die einfachsten undwohlfeilsten, und da derKeil eine so aufserordentlichgrofse Gewaltausübt, so läfst sich auch ihre Wirksamkeit bis zu einer be-deutenden Höhe treiben; sie haben aber den Nachtheil, dafses eine geraume Zeit erfordert, bis der Keil herausgenommen,eingesteckt und eingetrieben ist, und dafs die Schläge oderStüfse, die ihn bewegen, zugleich sehr stark erschütternd aufdie gesammte Maschine wirken. Die Construction dieser Pres-sen nimmt keine physikalischen Gesetze besonders in Anspruch,und da das mechanische Mittel, welches bei ihnen zum Grun-de liegt, bereits 1 erläutert worden ist, die bewegende Kraft desSloJ'ses aber noch besonders untersucht werden mufs, so bedarfder Gegenstand hier keiner weitern Ausführung.

Es läfst sich mit ziemlicher Sicherheit annehmen , dafs dieKeilpressen hauptsächlich nur zum Auspressen des Oels unddes Obstsafts angewandt werden; ungleich häufiger dagegenist der Gebrauch der Schraubenpressen, denn von dieser Artsind die Siegelpressen, die Buchbinder- und Buchdrucker-Pressen, die Keller pressen, die Papierpressen und zahlloseandere. Ihre Construction ist im Allgemeinen von der Art,dafs eine Schraubenspindel, deren Stärke der erforderlichenGewalt angemessen ist, in einer gleichfalls hinlänglich starkenSchraubenmutter um ihre Axe gedreht wird und dadurchden zu pressenden Gegenstand niederdrückt. Die Umdrehungder männlichen Schraube geschieht nur bei sogenannten Klemm-schrauben , Brems-Schrauben , Zwingen u. dgl. vermittelst ei-nes ränderirten Knopfs, eines Hachen Schwanzes oder zweierflügelförmiger Lappen, in der Ilegel aber bedient man sichdes Hebels, welcher'aus einer, durch den dickeren Theil derSchraubenspindel gesteckten, an den Enden mit beiden Hän-den anzufassenden Stange, oder aus einem blofs mit seinemeinen Ende durchgesteckten längern oder kiirzern Balken be-steht, den man am anderen Ende entweder mit der Hand,oder vermittelst eines Seiles bewegt, welches zur Vermehrungder Kraft um einen gleichfalls durch Hebelarme gedrehtenBaum gewunden wird. Solcher Vorrichtungen lassen sich ausden allgemeinen Grundsätzen der Mechanik eine Menge ent-

1 S. Art. Keil. Bd. V. S. 850.