Presse.
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nehmen, die keiner besonderen Beschreibung bedürfen; dahingehört auch die durch Hoimcinson 1 vorgeschlagene und mitdem besondern Namen Atholpresse bezeichnete Construction.Bei dieser ist die verticale Hauptschraube unten mit einem ge-zahnten Rade versehn, welches durch eine Schraube ohneEnde herumgedreht wird. Dafs man hierdurch ohne einenlangen Hebel und einen besondern Baum (den sogenanntenTummelbaitrn) zum Aufwinden des Seils zu bedürfen, alsoauf einen viel kleinern Raum beschränkt, eine aufserordenlli-che Kraftvermehrung erhalten könne, folgt von selbst, alleines ist zugleich auch nothwendig, dafs der Zeitaufwand in glei-chem Grade vermehrt werde. Um daher die Umdrehungen derSchraube ohne Ende zu beschleunigen, versieht IIorKiNSONdiese mit drei auf ihre Axe verticalen und zugleich schwe-ren Hebelarmen in der (aufserwesentlichen) Gestalt von Manns-schenkeln , die haspelartig herumgeschleudert werden,i Vermittelst der Schraubenpressen kann man allerdings eineaußerordentliche Gewalt erzeugen und sie geben ohne Wi-derrede einen sehr großen Nutzeflect; insbesondere ist derje-nige ganz ungewöhnlich, welchen Hofkissox durch seineAtholpresse erhalten zu haben vorgiebt, zugleich aber istder Widerstand der Reibung bei ihnen ausnehmend groß undbei denen, deren Schrauben nicht von selbst wieder zurück-gehn, auf jeden Fall größer als ihre Kraftäufserung. Unterallen Schrauben aber hat die ohne Ende die stärkste Reibungund dieses Hindernifs ist daher bei der Atholpresse um sogrößer. Inzwischen läßt sich auch diese durch Anwendunglanger Hebelarme überwinden. Ein Haupthindernifs aber, wes-wegen sich die Gewalt der Schraubenpressen nicht über einegewisse Grenze erhöhn läßt, liegt in dem Umstande, daßdie Schraubengänge eine bedeutende Dicke haben müssen,wenn sie dem Zerbrechen nicht ausgesetzt seyn sollen, wo-durch aber das Verhältnifs dieser Dicke zum Umfange derSchraubenspindel, und somit also die Wirksamkeit der Schrau-ben, vermindert wird, wenn man jenen Umfang, und dadurchzugleich das Gewicht, namentlich der eisernen Schraubenspin-deln , nicht übermäßig vergrößern will. Hierzu kommt endlich
1 Mech. Mag. Nr. 417. Daraus in Dikgler’s polytechu. Jouro.lid. XLII. S. 11.