Band 
Siebenter Band. N - R.
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Presse.

ausgenommen und wieder eingelegt zu werden, zu welchemEnde sie mit dem zum Anfassen dienenden Knopfe v versehnist. Ihr gegenüber befindet sich die ähnliche Platte 6 d mitihrem Knopfe w, welche entweder so viel kleiner oder gleich-falls mit Einschnitten versehn seyn mufs, um neben den un-tern Hervorragungen vorbeizugehn, wenn man den ganzenApparat nach dem Gebrauche zum Reinigen auseinander neh-men will. Dafs auch diese obere Platte mit vielen feinen Lo-chern versehn seyn müsse, folgt von selbst. Oben ist derCylinder mit einem dicht schliefsenden Deckel versehn, indessen Mitte sich die Tülle a befindet, um die mit einemKorke versehene Röhre hinlänglich fest einzustecken. Letzterewird dicht über ihrem eingesteckten Ende sehr zweckmäfsigmit einem Hahne c versehn , um den Zutritt der extrahiren-den Flüssigkeit beliebig abzustellen oder frei zu lassen. Dienur höchstens einen halben Zoll im Durchmesser haltendeRöhre d d hat oben eine kleine trichterartige Erweiterung, ver-mittelst deren sie im Ringe e hängt, doch so, dafs man siebequem etwas in die Höhe heben und wieder herablassenkann. Durch den Trichter kann die extrahirende Flüssigkeitnachgegossen werden; will man aber Extracte in gröfserer Men-ge bereiten, so ist es zweckmäfsig, den gläsernen Heber hanzubringen, von dessen Schenkeln der eine in die Röhre d,der andere in ein nebenstehendes grofses Gefäfs B herabgeht,aus welchem die Flüssigkeit nachfliefst, sobald das Niveauderselben in der Röhre unter das im Gefäfse herabgeht. Derganze Apparat endlich ruht auf einem Schemel gg, in dessenMitte sich eine hierzu geeignete Oeffnung befindet und zwi-schen dessen Füfse das zur Aufnahme des Extracts bestimmteGefäfs gestellt werden kann.

Will man den Apparat, den ich als auf die angegebeneWeise zusammengesetzt betrachte, gebrauchen, so zieht manden Kork a aus dem Deckel oder das Ende des Rohrs ausdem Korke, hebt das Rohr in die Höhe, um den Cylindervom Schemel wegzunehmen, und läfst es dann wieder imRinge herabhängen, wobei es immerhin noch mit der Flüssig-keit, in der Regel mit Wasser, gefüllt seyn kann, wenn derHahn c verschlossen ist. Der Cylinder A wird dann umge-kehrt, sein unterer Theil CC abgenommen und die Boden-platte herausgehoben. Demnächst füllt man den Raum zwischen