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Hydromechanische.
beiden durchlöcherten Hatten mit der hinlänglich verkleinertenSubstanz, aus welcher der Extract bereitet werden soll, wo-bei es vortheilhaft ist, diese mäfsig, aber etwas, fest zu drücken,auf jeden Fall aber dafür zu sorgen , dafs die zum Extrahirenbestimmte Flüssigkeit nicht am Rande des Cylinders herab-laufe, sondern sich überall gleichraäfsig in der zu extrahir*n-den Substanz verbreite, zu welchem Ende der obere Deckeldd nach der Mitte hin etwas vertieft seyn kann. Wird derCylinder von der zu extrahirenden Substanz nicht ganz voll,so kann man den obern Deckel nach dem Umkehren des Ap-parats von oben herab durch die Oeffnung bei a vermittelsteines Stabs niederdrücken, wenn er stark genug ist, um die-ses auszuhalten. Ist der Apparat dann wieder hergestellt, soberuht die Hauptsache darauf, nach dem Oeffnen des Hahns czuerst nur etwas von der Flüssigkeit in den Cylinder fliefsenzu lassen und die erforderliche Zeit abzuwarten, bis diesesich überall durch die Substanz verbreitet hat, dann in gehö-rigen Zwischenräumen mehr Flüssigkeit zuzulassen , damit diesesich mit dem ExtractstofFe hinlänglich sättige, und erst, nach-dem dieses geschehn ist, das eigentliche Auspressen durchdas nachdringende Wasser zu bewerkstelligen. Der Effect be-ruht dann im Wesentlichn darauf, dafs die zuerst zugelasseneund allmälig vermehrte Flüssigkeit mit den zu extrahirendenSubstanzen vollständig gesättigt werde, indem sie soviel da-von auflöst, als sich damit verbinden will, und dafs dem-nächst der möglichst concentrirte Extract, ohne in den zusam-menseballten unaullöslichen Theilen ein Hindernifs zu finden,durch die herabdrückende Flüssigkeit ausgeschieden und zumAblaufe vermocht werde. Hat man diesen ersten, oft bis zurSyrupsdicke concentrirten Extract erhalten, so kann man aber-mals das nachgedrungene ^Vasser oder die sonstige benutzteFlüssigkeit mit der bereits extrahirten Masse eine Zeitlang inVerbindung lassen, und erhält dann einen minder concentrir-ten Extract, bis die Substanz gänzlich extrahirt ist und dieFlüssigkeit rein abiliefst.
Solche oder anf ähnliche Weise einfach construirte Ap-parate wurden sogleich nach Bekanntwerdung des Problemssehr allgemein in den Oilicinen eingeführt, in den chemischenLaboratorien gebraucht und auf sonstige vielfache Weise inAnwendung gebracht. Aus der mitgetheilten Darstellung der