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Siebenter Band. N - R.
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Hydromechanische.

worden, dafs hiervon keine besondere Leistungen zu erwarten sind,wie mir eigene Erfahrungen zeigten, die ich mit einer solchenMaschine angestellt habe, bei welcher der Druck bis zu demvon 15 Atmosphären gesteigert werden konnte. Dagegen stehnsie den unter Nr. 1. beschriebenen Luftpressen darin nach, dafsman nicht füglich den zuerst gebildeten concentrirten Extractfür sich erhalten kann, jedoch wäre auch dieses möglich, wennman die Compressionspumpe und die Ventile so einrichtete, dafssie nicht blofs zur Compression der tropfbaren Flüssigkeiten,sondern auch der Luft dienen könnten, was allerdings schwie-rig, aber für einen geübten Künstler keineswegs unausführbarist. In diesem Falle müfste die zu extrahirende Substanz zu-erst gehörig durchnäfst, demnächst noch mehr Flüssigkeit ein-gepumpt und dann der gebildete Extract durch die compri-mirte Luft ausgeprefst werden, worauf der nämliche Procefszur Gewinnung eines schwachem Extracts wiederholt werdenkönnte.

Da die Grundsätze, worauf die Construction dieser Ma-schinen beruht, so einfach sind und man Von ihnen einen sovielfältigen Gebrauch macht, so war es natürlich, dafs eine Men-ge Vorschläge ihrer verschiedenen Bauart gemacht wurden, dieich jedoch einzeln zu beschreiben für überflüssig erachte, weilein jeder aus den mitgetheilten Elementen alles für indivi-duelle Zwecke Erforderliche entnehmen kann. Es Verdienenaufser der durch Geiger beschriebnen hydrostatischen Pressebesonders genannt zu werden die durch Theodor Lö'ders 1ausgeführte Luftpresse, desgleichen die vielfachen verschied-en Einrichtungen, welche Romershausex 2 diesem Apparategegeben hat, die er zugleich nicht blofs beschrieb, sondernauch ausführen liefs Und als Gegenstände eines Handelsarti-kels unter den verschiednen Bezeichnungen von Luflpressen ,JJampfpreasen und hydromechanischen Extractpressen benutzte.Unter die interessantesten Vorrichtungen dieser Art gehört die-jenige , welche Dübereixer unter dem Namen der mikroche-mischen Extractionspresse bekannt gemacht hat. Sie besteht

1 G. LXIII. 416.

2 Romershausek’s Luftpresse, eine in den Kön. Freuss. Staatenpatentirte Maschine. 1. Hft. Zerbst 1818. 8. Verg). Schweigg. Journ.XXXIV. 106. Dingler’s polytechnisches Journal X. 415. G.liXXYH.

2ai.