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Siebenter Band. N - R.
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Hydromechanische.

doch wegen der Gefahr des Zerplatzens der hierzu er forder-lichen Gefafse und der Schwierigkeit, stark comprimirte Luftgehörig abzuschliefsen, nicht allgemeinen Beifall finden möchte.Weit einfacher ist eine durch Tredgold 1 beschriebene Vor-richtung, die ein gewisser Spieler erfunden, und in Verbin-dung mit Bit am ah hat patentiren lassen. Sie ist im Wesent-lichen auf folgendes Princip gegründet. Die zur Bewegungder Injectionspumpen erforderliche Kraft ist der Menge deseinzupressenden Wassers multiplicirt in den dabei zu über-windenden Widerstand proportional. Indem aber der letztereFactor bei jedem Kolbenzuge zunimmt, so ist es nöthig, denerstem abnehmend zu machen. Zu diesem Ende werden zweiInjectionspumpen angebracht, beide durch Krummzapfen an ge-zahnten Hadern bewegt, welche mit einem gemeinschaftlichenSchwunßrade versehn sind, und wovon das eine nur einenZahn weniger hat als das andere, mithin beim gemeinschaftli-chen Umlaufen um denjenigen aliquoten Theil Zurückbleibenmnfs, welcher durch die Gesammtzahl der Zähne bestimmtwird. Wenn daher beide Krummzapfen anfangs einander pa-rallel sind, und gleichzeitig zur Injicirung des Wassers nie-dergedrückt werden, so wird der eine in seiner Richtung ge-gen den andern einen Kreis durchlaufen, nach dessen halberVollendung der eine Embolus aufsteigt, wenn der andere nie-dergedrückt wird, wodurch dann in dem nämlichen Zeitmo-mente nur die Hälfte des Wassers im Verhältnifs zur erstenInjection in den gröfsern Cylinder geprefst wird, obgleich dieQuantität des eingeprefsten Wassers im Ganzen sich gleichbleibt.

Es scheint mir jedoch, als ob sich der vorliegende Zweckauf eine andere einfachere Weise erreichen liefse. Indem esnämlich bei dieser Art von Injectionspumpen keineswegs noth-wendig ist, dafs der Embolus stets gleich hoch gehoben werde,die Menge des injicirten Wassers aber dieser Höhe direct pro-portional zunimmt, so bedarf es blofs einer Vorrichtung, dieseHöhe auf eine solche Weise zu vermindern, dafs sie ihr Mi-nimum erreicht, wenn die Pressung der Maschine auf ihr Ma-ximum gestiegen ist. Zu diesem Ende würde ich Vorschlä-gen, den Krummzapfen am Rade A aus einer männlichen

1 Ediuburg philosoph. Journ. Nr. XXVII. S. 29.