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Siebenter Band. N - R.
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Pumpe.

Kolbenstange L mit der Hand oder vermittelst eines ungleich-armigen Hebels bewegen könne, verdient nur beiläufig er-wähnt zu werden; am vortheilhaftesten sind die gemeinen, un-ten mit einem schweren Gewichte belasteten Brunnenschwen-gel , die pendelartig hin und her geschwungen werden.

Da in sehr vielen Fällen das Wasser höher als bis 28 F.gehoben werden mufs und auch diese Höhe schon eine vor-zügliche Genauigkeit des Mechanismus erfordert, so verfahrtman sichrer, wenn man das obere Ventil tiefer herabsenkt,weil hierdurch ohnehin die zu überwindende Last um nichtmehr vergrößert wird, als das Gewicht der hiernach erforder-lichen Verlängerung der Kolbenstange beträgt. Insbesonderemufs der schädliche Raum berücksichtigt werden, welcher sehrleicht zwischen und in beiden Ventilen vorhanden ist. Wärez. B. das Wasser bereits bis 16 par. Fufs gehoben und würdedie unter dem obern Ventile befindliche Luft durch das Auf-ziehn des Kolbens nicht stärker als bis zur Hälfte verdünnt,beim Niedergange desselben aber wieder bis zur Dichtigkeitder atmosphärischen Luft gebracht, so würde das fortgesetzteKolbenspiel ein vergebliches seyn, weil der Druck einer 16 F.hohen Wassersäule und der bis zur Hälfte verdünnten atmo-sphärischen Luft im Innern der Röhre dem Drucke der ganzenAtmosphäre aufserhalb derselben das Gleichgewicht halten.Dieser schädliche Raum .wird am besten vermieden, wenn derherabgehende Embolus dem untern Ventile möglichst nahekommt. Am sichersten ist es jedoch, die Kolbenstange zuverlängern und das Wasser mehr durch Hebung als durchSaugen in die Höhe zu fördern, denn wenn der Kolben unddessen Stange hinlänglich stark sind und die erforderliche Kraftangewandt wird, so kann hierdurch das Wasser zu jeder be-liebigen Höhe gehoben werden. Bei sehr tiefen Brunnen undden Bohrlöchern der Salinen geschieht dieses auch wirklich biszu 500 und mehr Fufs Höhe , in den Bergwerken dagegen bringtman mehrere Säugpumpen über einander an, die den NamenKunstsätze erhalten und von denen jede folgende dasjenige Was-ser aus einem eigenen Kasten in die Höhe fördert, was die nächstniedrigere in diesen ausgegossen hat. Es gewährt dieses inden Fällen, wenn die Röhren ohnehin von Holz gemacht wer-den, den Vortheil, dafs nicht die Last der ganzen Wassersäulegegen die tiefsten Theile der Röhre drückt und dafs man gleich-