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Siebenter Band. N - R.
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Pumpe.

gange durch das Wasser durch Löcher an seiner Außenseitesich mit Wasser füllt, dieses in die Höhe hebt und in einenin der Axe des 'Rads befindlichen Cylinder abfliefsen läfst,aus welchem dasselbe durch Oeffnungen in ein Gerinne strömt.De lA Faxe 1 hat dasselhe verbessert, namentlich die Zahl derschöpfenden Abtheilungen von 4 bis 8 vermehrt; allein dadas Wasser vermittelst desselben nur bis zur Höhe des Halb-messers des Rads gehoben wird, die Anlegung eines Was-serrads, obendrein eines unterschlächtigen, nicht blofs kost-spielig und mühsam, seine Erhaltung aber vielen Gefährdun-gen ausgesetzt ist, so wird diese Maschine ungeachtet dergrofsen Menge Wassers, die sie fördert, dennoch selten inAnwendung gebracht.

Es schliefst sich hieran die in Spanien gebräuchlicheNoria, ein verticales Rad mit Kasten oder Schaufeln in sei-nem Umkreise, die sich mit Wasser füllen und dasselbe aus-schütten, wenn sie durch die Umdrehung des Rads oben an-gekommen sind. Die Bewegung des Rads .geschieht durchMaulthiere, Am gebräuchlichsten sind die Schöpfräder, wiedas so genannte persische Schöpfrad, ein durch Wasser ge-triebnes unterschlächtiges Rad, an dessen Kranze vierkantigeKasten oder Eimer an Zapfen so herabhängen, dafs ihre Oeff-nung stets nach oben gerichtet bleibt, so dafs sie sich mitWasser füllen, wenn sie gleichzeitig mit den Radschaufelneingetaucht werden, ihren Inhalt beim Umdrehen in die Höheheben und durch einen oben befindlichen, gegen ihren unternTheil fassenden Balken umgedreht in ein Gerinne ausschütten.Solche Schöpfräder sind hauptsächlich in Holland gebräuch-lich , wo sie durch Windmühlen getrieben werden, und sielassen sich überhaupt auf verschiedene Weise abändern. Bes-ser dütfte das Paternoster-PPerb bei der Anwendung sichzeigen. Dieses besteht aus einer Kette ohne Ende, auf wel-cher sich Kugeln , gepolsterte Bauschen oder Breter in gleich-mäfsigen Abständen von einander befinden, die durch einenmit dem untern Ende im Wasser stehenden verticalen Kastenin die Höhe gewunden werden, und indem sie unten und obenum zwei horizontale Trommeln gelegt sind, in deren Vertie-fungen sie genau passen, so bewegen sie sich an der entge-gengesetzten Seite durch das Umdrehn der Trommeln herab-

1 Mein, do l’Acad. 1717.