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1’ y r o in e t e r.
festigt, welches zugleich als Träger des iu die Rinne «ß ein-gesenkten Glascylinders dient. IJei a zwischen der Glasröhreund dem sehr engen Platinrohre befindet sich das rechtwinkliggebogene Verbindungsstück, welches an letzteres gelüthet undauf eTstere aufgekittet ist. Die Rühre b c d mul's möglichstgenaues Caliber und eine Länge von etwas über 30 Zoll ha-ben , um vom Anfangspuncte der Scale an 1440 Theilstri-che in einem Abstande von 0,25 Linien aufnehmen zu kön-nen, welche die Wärmegrade, jeder etwa vier nach Cei.s.,anzeigen , so dafs also einzelne Centesimalgrade noch ziemlich"enähert mefsbar sind. Die auf die gläserne Platte A 11 ge-ätzten Grade fangen bei b an, endigen bei d und die Scaleumfafst im Ganzen 57(30 Centesimalgrade. Die Restimmungdes Thermometers g h zur Ileobachtung der bei jeder Mes-sung herzustellenden Normaltemperatur ist an sich klar, undauf gleiche Weise ergiebt sich als leicht begreifliche Sicher-heitsmafsregel, dafs man wohl thun wird, durch einen hinterden Mefsapparat gestellten Schirm die Wärmestrahlen der Oe-fen abzuhalten. Eine Veränderung des ISarometerstands hatauf das allseitig verschlossene Pyrometer, wenn es ursprüng-lich richtig construirt ist, keinen Einflufs; auch bleiben dieMessungen richtig, wenngleich die Schwefelsäure mit ihremeinen Schenkel bei b im Anfänge des Versuchs nicht auf demNormalpuncte der Scale steht, denn es hat keinen Einflufs aufdas gesuchte Resultat, wenn die Luft in der Kugel etwas überoder unter die Normaltemperatur erwärmt ist; fürchtet manaber, dafs die atmosphärische Luft durch die längere Einwir-kung der Hitze eine Zersetzung erleiden möge, so würde essicherer seyn, die Platinkugel mit Stickgas zu füllen; auchversteht sich von selbst, dafs die zum Messen dienende Gas-art vollkommen trocken sey, was sich jedoch durch Ausglühender Kugel und des Drahts und Einbringen von Luft, diedurch Chlorcalcium ausgetrocknet ist, sehr leicht bewerkstel-ligen läfst.
Da das Pyrometer empirisch graduirt wird, so verschwin-det hierdurch der Einflufs, welchen die Ausdehnung des Me-talls der Kugel auf das Resultat der Messung ausübt, und esbleibt blofs ein kleiner, die beobachteten Grade vermindern-der Fehler, welcher aus der zunehmenden Ausdehnung desPlatins bei höheren Hitzegraden entspringt. Ein diesem ent-