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Siebenter Band. N - R.
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Quadrant.

in diesem Falle ist die Ebene des Kreises vertical und mei-stens zugleich der eine den Qusdramteh begrenzende Radiusvertical, der andere horizontal. Diese Quadranten sind ent-weder feststehende oder 'bewegliche. Die erstem sind unterdem Namen Mauerquadranten (quadrans muralis , quadransTychonicus; le mural-; the mural quadrant ) bekannt, aberdurch die Einführung der ganzen Kreise so überflüssig gewor-den , dafs sie nur noch wegen ihrer ehemals häufigen undnützlichen Anwendung eine kurze Beschreibung verdienen.

Man gab den Mauerquadranten einen Halbmesser von 6bis 8 Fufs, um selbst auf dem Rande schon kleine Bogentheileabzulesen und mit Hülfe des Nonius die noch kleinern Theilezu bestimmen. Der Körper des Quadranten selbst war an ei-ner in der Mitta^sfläohe liegenden Wand befestigt und das andem Quadranten bewegliche Fernrohr bewegte sich in derMittagslläche. Bei genauer Stellung dient so der Mauerqua-drant, um die Zeij zu, bestimmen, indem der durch den Mit-telfaden des Fernrohrs gehende Stern sich im Meridian befin-det.j, und die Zeit seines Durchgangs also angiebt, welcherAugenblick nach Sternzeit gerade dann eingetreten ist; vor-züglich aber soll er dienen, um die Höhen oder Zenithdistan-zg^j der Sterne oder der Sonne und eben dadurch ihre Dekli-nationen anzugeben , wenn die Tolhöhe des Orts bekannt ist,oder die Polhöhe aus Beobachtungen solcher Sterne , deren De-klination bekannt ist, zu bestimmen.

Zu diesen Zwecken war der Mauerquadrant vollkommenbrauchbar, so lange die Beobachtungen noch nicht den Gradder Genauigkeit erreicht hatten, wie in der neuesten Zeit;aber dafs der Mauerquadrant dieser vollkommenen Genauigkeitnicht Genüge thun kann, ist offenbar, da schon die Verän-derungen durch Wärme und Kälte , durch eignes Gewicht u. s. w.bei einem Theile des Kreises mehr Unregelmäfsigkeit her-vorbringen müssen, als bei einem in allen seinen Theilensymmetrischem ganzen Kreise. Dazu kommt'noch, dafs dieganzen Kreise viel mehr Hülfsmittel darbieten , um die Rich-tigkeit der Aufstellung zu sichern und die darin sowohl alsim Instrumente selbst etwa vorkommenden Fehler kennen zulernen 1 . Zur richtigen'Aufstellung des Instruments diente das

1 Beschreibungen findet mau in Laeahue’s astronomie. Tome II.

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