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Q u a d r a n I.
den Nullpunct der Zenithdistanzen bezeichnende, vom Mittel-puncte herabhängende Bleiloth, und man fand es nöthig, denQuadranten zur Prüfung zuweilen an einer zweiten Wand,um nach Norden hin zu beobachten, aufzustellen.
Tycho hat den Mauerquadranten zuerst eingeführt undLalasde rühmt ihn noch als das bequemste und zur Anstel-lung vieler und guter Beobachtungen in kurzer Zeit am mei-sten geeignete Instrument, wogegen Peahson es nicht mehrder Mühe werth hält, auch nur eine Beschreibung desselbenzu geben, da der Mauerquadrant nur dann allenfalls als un-abhängiges Instrument gebraucht werden könne, wenn er eineDrehung um eine verticale Axe, um so in die entgegengesetzteStellung gebracht zu werden, zulasse und dann einen etwasüber das Zenith hinausgehenden Bogen habe.
In der frühesten Zeit bediente man sich am Quadrantenblofser Absehen, an welchen mit bluTsern Auge beobachtetwurde. Erst Picahd und Auzout haben 1667 den Gebrauchdes Fernrohrs eingeführt, von welchem Gascoioxe und Mo-rin schon früher, aber ohne dafs von andern Beobachtern dar-auf Rücksicht genommen worden wäre, Gebrauch gemacht habensollen * 1 . Hevel zog damals noch die Beobachtung mit blo-fsam Auge vor, weil er glaubte, dafs die Gesichtslinie imFernrohre nicht so fest bestimmt sey, und allerdings mochtees damals noch keine so sichern Mittel geben, die optischeAxe des Fernröhrs mit den entsprechenden Theilen des Randsso in Uebereinstimmung zu bringen, wie es erforderlichist. So viel wenigstens ist gewifs, dafs Halley, der, umHevel’s Beobachtungsweise kennen zu lernen, 1679 nachDanzig reiste, bekennen mufste, dafs Hevel durch seineInstrumente ohne Fernrohre eben soviel leistete, als man mitdem damaligen Gebrauche der Fernröhre an den Mefs-In-strumenten zu leisten im Stande war. Indefs hatte Huyghessschon früher den Gebrauch der Fernröhre durch die Anbrin-gung der Fäden im Brennpuncte des Oculars vollkommenergemacht, indem durch dieses Hülfsmittel die Axe des Fern-
p. 588. der dritten Ausgabe. Ferner in Sjiith’s vollst. Lehrbegr. derOptik. 3. Buch. .7. Cap.
1 Mostccla histor. T. II. p. 570. Lalakde astron. T. II. p.
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