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Ursprung derselben.
Monaten aber das meiste Wasser liefern. Inzwischen wirdhierdurch blofs die Einwendung widerlegt, die Erklärung selbstaber keineswegs als richtig bewiesen.
Man hat gegen die durch Hamlet und auch die durchMariotte aufgestellten Hypothesen insbesondere den Ein-wurf vorgebracht, dafs manche Quellen sehr hoch, selbst amFufse niedriger Hügel getrpffen werden. Derham 1 unter an-dern führt eine Quelle bei Upminster an, welche nicht mehrals 100 F. über dem Meeresspiegel ihr Wasser aus einem et-wa 15 bis 16 F. hohen Hügel nehme, und setzt hinzu, dafses in Essex überall keine Berge gebe, deren Höhe 400 Fufsübersteige, und dennoch finde man dort Quellen in Mengeund hinlänglich reiche. Wie auch dieser allerdings schein-bare Einwurf widerlegt werden könne, wird sich aus demFolgenden ergeben.
Unter den sonstigen Hypothesen zur Erklärung der viel-fach untersuchten Aufgabe verdient die des Cartesius 2 zu-erst genannt zu werden. Nach ihm giebt es in der Erde eineMenge durch unterirdische Canäle mit der See in Verbindungstehende Höhlen, in welche das Meerwasser dringt, danndurch die Wärme des Erdkerns verdampft, und da dieserentstandene Dampf bis zu den Wölbungen jener Höhlen hochaufsteigt und dort zu Tropfen verdichtet wird, die in feinenCanälen zusammenfliefsen , so müssen hieraus nothwendig Quel-len gebildet werden. Andala 3 , Güguelmini 4 , Woodward 5 ,Rohault 6 , Kühn 7 und auch Kircher 8 haben diese Hypo-these weiter ausgeführt und hinzugesetzt, das Seewasser werdedurch die Destillation von seinen Salzen befreit, weswegenaber Gehler meint, das Innere der Berge müsse hiernachlängst mit den zurückgebliebnen Salzen ausgefüllt seyn. Auch
1 Physicotheology. Lond. 1754. 8. L. I(. chap. 5.
2 Princip. Philos. P. IV. §. 64 ff.
3 Exercitat. acad. Part. IV.
4 Opera. T. I. p. 304.
5 Essay towards a natural history of the Earth and terrestrialBodies. 1695.
6 Traitd de Physique. Par. 1673. P. II. c. 10.
7 Gedanken vom Ursprünge d. Quellen n. dea Grundivasiers,Berl. 1746. 8.
8 Mundus subterr, T. I. L. V. c. 1.
VII. Bd.
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