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dige Folge hiervon ist, dafs beim Graben bis auf eine Tiefeunter dem Spiegel des Meers und der Flüsse stets Wasser ge-funden wird, was die Brunnengräber und Baumeister mit demNamen Grundwasser 1 bezeichnen und dessen Höhe dem wech-selnden Spiegel des Meers oder der Flüsse stets gleich bleibt.Es folgt jedoch nicht, selbst wenn der letztgenannte Umstandstatt findet, dafs dieses Grundwasser stets in Fölge des Durch-seihens durch die lockern Erdschichten angesammelt wird,vielmehr kann jener gleichbleibende Stand eine Folge davonseyn, dafs das aus atmosphärischen Niederschlägen angehäufteGrundwasser auf einer wenig geneigten Ebene unterirdisch indie Flüsse oder in das Meer abfliefst, hierbei aber nach demGesetze communicirender Röhren stets mit jenen ein gleichesNiveau behalten mufs. Das Wasser der Hydrometeore wird
nämlich nicht insgesammt durch die Verdunstung wieder ent-° ° ,fernt, denn wenn dieses wäre, so müfste man zugleich an-nehmen, dafs alles von der Meeresfläche verdampfende Was-ser wieder in das Meer zurückfiel, und die Entstehung derFlüsse wäre hiernach unerklärlich; allein es kommt hierbeisehr auf die eigenthümliche Beschaffenheit des Bodens an.Lockerer Sand läfst das atmosphärische Wasser bis zur gröfs-ten Tiefe eindringen, wie schon Mariotte angegeben hat,wenn sich unter demselben nicht eine feste Schicht von Stei-nen , Thon oder einer Mischung von Eisenoxydhydrat mitSande befindet. Solche Sandebenen sind daher meistens sehrtrocken, aber dennoch findet man häufig in einiger Tiefe dassogenannte Grundwasser, je es befinden sich in ihrer Nähehäufig die sogenannten Moore und Brüche, wo das Wasserstagnirt, weil es keinen Abflufs hat. Ist das Grundwasser derEbenen in der Nähe des Meers wirklich durch Filtriren ange-sammeltes Seewasser, so mufs es salzig seyn, inzwischen istes bei weitem in den meisten Fällen süfs und also atmosphä-rischen Ursprungs. Quellen findet man in solchen sandigenGegenden verhältnifsmäfsig feiten, gegrabene Brunnen leichter,wenn nicht die Tiefe des Sands das Graben erschwert oderunmöglich macht; jedoch werden allezeit Quellen erzeugt,wenn das Wasser der Hydrometeore aus höher liegenden Ge-
1 Vergl. E. G. Fischer Lehrbuch der mechan. Naturlehre. Berl.1827. S. 247.