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Ursprung derselben.
«enden auf einer festen Grundlage herabfliefst und sich irgend-wo durch eine dünnere Sandschicht einen Weg bahnt. Aufdiese Weise entstehn mitten in unermefslichen Sandwüstendie sogenannten Oasen 1 oder diejenigen Platze, hauptsächlichin Africa, wo das feste Gestein, meistens der Granit, so hochliegt, dafs das aus der Nähe oder Ferne unterirdisch herbei-iliefsende Wasser der Hydrometeore sich daselbst ansammelt,zu Tage hervorquillt und in der Regel einen Bach bildet,welcher häufig nicht weit von seinem Ursprünge wieder imSande versiegt.
Besteht der Boden ganz oder vorzugsweise aus Kalk, sowird seine Oberfläche durch den Einflufs der Sonnenhitze leichtfest, ein grofser Theil des auffallenden meteorischen Wassersläuft daher ab und sammelt sich in den Niederungen zu Bä-chen-und Flüssen, ein andrer Theil dringt nach vorgängigerErweichung ein und dient dann theils zur Ernährung der Pflan-zen , theils verdunstet er, theils bildet er Quellen und Brun-nen in gröfserer oder geringerer Tiefe. Stark zerklüfteter, mitzahlreichen Spalten versehener und aus kleinern Stücken be-stehender Sand- oder insbesondere Kalkstein läfst jedoch dasWasser leicht durch und verhindert daher das Entstehn derQuellen, weswegen man an Orten, wo solche Lager sehrmächtig sind, wie in einigen Gegenden Baierns, Brunnen vonschwer erreichbarer Tiefe graben müfste, so dafs die Anlegungvon Cisternen dadurch nothwendig wird. Thonhaltiger Bodenhält das auf ihn fallende und nach dem Verhältnisse seinerLockerheit tiefer eindringende Wasser am stärksten zurück,feste Lager von reinem Thon oder Letten lassen dasselbe garnicht eindringen, vielmehr sammelt es sich auf denselben an,fliefst nach den niedrigem Orten zusammen und bildet daselbstQuellen.
Im Allgemeinen dringt nach den Untersuchungen, haupt-sächlich von Dalton 1 2 , eine unglaubliche Menge von Wasserin die lockere Erde ein, welche blofs dazu verwandt wird,sie gehörig anzufeuchten. Aus seinen Versuchen ergab sich,dafs künstlich ausgetrocknete sogenannte Gartenerde 7 Z. hoch
1 Vergl. Art. Erde. Bd. III. S. 1135.
2 Manchester Memoirs. T. V. P. H- p. 346. Daraus in G.XV. 272.