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Ursprung derselben.
durch die Flüsse dem Meere wieder zuströmt, nach den Er-gebnissen wirklicher Messungen anstellte, deren Resultatedurch Kefersteijj zwar bezweifelt, aber keineswegs wider-legt werden.
Inzwischen ist die beliebte Athmungshypothese nicht blofsdurchaus unbegründet, sondern selbst in sich ganz unhaltbar.Zuvörderst zeigt sich die Erde bestimmt als ein unorganischerKörper, schon in ihrer Form, die erweislich aus einem frü-hem Flüssigkeitszustande unter dem Einflüsse der Sphwung-kraft entstanden und beiden gemeinsam wirkenden Redingun-«gen durchaus angemessen ist. Die vorherrschende Krystalli-sation der altern Felsarten und die Lagerungsverhaltnisse derjüngern Formationen zeigen unwidersprechlich die Abwesen-heit jeder organischen Thätigkeit und die vorherrschende Wirk-samkeit rein physischer Kräfte. Noch ist nirgends in der Erdeauch nur ein einziges Organ aufgefunden worden, dessen Functio-nen über die mechanischen und chemischen W irkungen hinaus-gehn , wie z. B. der Kreislauf der Säfte in den Pflanzen sichnicht auf Capillarität znrückfiihren läfst. Zweitens aber findenwir den Athmungsprocefs blofs bei den hohem organischen We-sen, den Animalien; denn obgleich auch die Vegetabilien Gas-arten aufsaugen und andere dagegen ausstofsen, so kann dochdieses nur figürlich ein Athmen genannt werden, und bei un-organischen Körpern würde es zuletzt zu einer lächerlichenWortverdrehung führen, wenn man jedes Aufnehmen und Aus-stofsen einer Gasart durch den Ausdruck Athmen bezeichnenwollte. Drittens endlich ist es eine seltsame Verwirrung derBegriffe, die Wasserbildurig als eine unmittelbare Folge desAthmens zu betrachten. Kefersteist sagt zwar: die organi-schen Wesen verzehren Sauerstoflgas und hauchen dagegenmephitische Gasarten und IVasserdämpfe aus, und eben sofindet bei der Erde die Aufnahme des SauerstofFgas, das Aus-hauchen mephitischer Gasarten und W'asserbildung statt, sodafs wir hiernach die Quellen als das Resultat eines Athmnngs-processes betrachten können; allein ist denn bei organischenKörpern das Wasser ein Product des Athmens? Keineswegs,vielmehr wird blofs bereits vorhandenes in Dampfgestalt freiund müfste daher auch in der Erde schon vorhanden seyn,bei welcher Voraussetzung es dann keines Athmungsprocesses be-darf, um dasHervorbTechen desselben in den Quellen zu erklären.