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Oertliclik eit derselben. 1045
geschieht blofs an beschränkten Orten und plötzlich, 'Wennnicht, wie meistens der Fall zu seyn pflegt, der durch Hitzegeschmolzene Schnee der Eisgebirge die Fluthen erzeugt; dafsaber mehrere Tage anhaltend die Erde so viel Wasser aus-werfen sollte, um die damaligen grofsen Ueberschwemmungenzu erklären , steht mit hydrostatischen Gesetzen im grellstenWiderspruche. Aufserdem aber liefs sich leicht nachweisen, dafsjene Wasserfluthen sich gerade an denjenigen Orten , wo durchGewitter unglaubliche Regenmengen herabstürzten, und stetsals unmittelbar diesen folgend zeigten, und Schübler 1 be-wies aufserdem in Uebereinstimmung mit den von mir selbst 2bekannt gemachten Angaben , dafs die Menge des herabgefall-nen Regens mit der Gröfse der erzeugten Wasserfluthen auf-fallend genau iibereinstimmte.
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II. Oertliclikeit der Quellen.
Aus den Betrachtungen über den Ursprung der Quellenfolgt, dafs es derselben überall geben müsse, sobald man tiefgenug gräbt, denn man darf voraussetzen, dafs von dem Was-ser der Hydrometeore allmälig ein Theil tiefer in die Erdedringt, durch feine Canäle an den tiefsten Stellen sich ansam-melt und zur Speisung eines gegrabenen Brunnens dient. Inder Regel wird man daher auch auf eine sogenannte Wasser-ader treiFen, wenn man das Graben bis unter den Spiegel desMeers eines benachbarten Sees oder grofsen Flusses fortsetzt.Oft trifft man jedoch schon früher auf Wasser, welches nichtals eigentliches Quellwasser, d. h. auf die angegebne Weiseaus den Flydrometeoren direct entstandnes, zu betrachten ist,sondern aus den Flüssen und Seen oder sonstigen stagnirendenWassern durch die lockere Erde dringt und daher den Salz-gehalt des Meers, wenn es aus diesem abstammt, beibehält,oder durch die verschiednen auflöslichen Substanzen der obernErdkruste und stagnirender Gewässer verunreinigt, folglichnicht als ein gutes, gesundes und angenehmes Quellwassertrinkbar ist. Brunnen dieser Art findet man häufig in weitausgedehnten Ebenen, und das tiefere Graben zur Erlangung
1 Correjpondenzblatt de« Würtemb. landwirthschaftl. Vereins. 1825.VII. 191.
2 G. LXXIX. 129.
VII. Bd.
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