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Siebenter Band. N - R.
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Oertlichkeit derselben.

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sem Orte und 100 von Junderbunds, mitten im Meereswassereine mit starker Bewegung sprudelnde und ihr Wasser weitverbreitende Quelle süfsen Wassers fand. Die Entdeckungwurde zufällig gemacht, als man neben dem Schüfe Wasserzum Waschen schöpfte und dieses trinkbar fand. Es zeigteeine etwas gelbliche Farbe und beschwerte diejenigen, dieviel davon getrunken hatten. Im persischen Meerbusen beider kleinen Insel Arad unfern der Stadt Monama sind in derSee in einer Tiefe von ein bis zwei Faden zur Ebbezeit ge-gen 30 Quellen süfsen Wassers, welches die Araber auffan-gen, indem sie lederne Schläuche mit der Oeffnung über dieMündung der Quellen festhalten, die durch das empordrin-gende Wasser alsbald gefüllt werden K

Die mit dem Namen der unterirdischen bezeichneten Quel-len unterscheiden sich in keinem wesentlichen Stücke von de-nen, die zu Tage ausgehn , da ja ohnehin die letzteren vor ih-rem Ausbruche in gröfserer oder geringerer Tiefe unter der Erd-oberfläche aus dem zusammenfliefsenden atmosphärischen Was-ser gebildet werden. Findet sich dann kein schicklicher Ort,wo eine undurchdringliche Schicht sie auf die Oberfläche führt,so rinnen sie unterirdisch weiter, oft auf beträchtlich langeStrecken, sinken mehrmals abwechselnd tiefer und steigen wie-der in die Höhe, werden nicht selten zwischen zwei un-durchdringliche Erd - oder Steinlager eingeschlossen und bah-nen sich endlich an einer geeigneten Stelle einen Abflufs.Solche unterirdische Quellen, die in unermefslicher Mengeüberall verbreitet sind, wo sich in der Nähe bewaldete Hügeloder Berge befinden, die sich zur Erzeugung derselben eig-nen , sucht man beim Graben der Brunnen auf. Man gräbtdann in der Itegel durch die Dammerde, den aufgeschüttetenBoden, durch mehr oder weniger mächtige und'ungleich häu-fige Lager von Erdarten, selbst mitunter von Steinen, bis manin gröfserer oder geringerer Tiefe auf eine Schicht von grobemKiessande oder eigentlichem Gerolle stöfst, in welcher fastohne Ausnahme Quellen gefunden werden, die sich durch dasschnelle Emporsteigen eines klaren Wassers von den Ansamm-lungen des in naher Umgebung durch die obere Erdkruste

1 Edinb. Phil. Journ. N. S. N. XV. p. 140.